Erik am 20.07.2015

Tag der offenen Tür im Landtag

Das Motto der Fraktion zum Offenen Tag des Landtages: GRÜNerLEBEN
Das Motto der Fraktion zum Offenen Tag des Landtages: GRÜNerLEBEN

Nach einer langen Zeit von acht Jahren veranstaltete der Landtag wieder einen Tag der Offenen Tür und öffnete seine Pforten für jung und alt. Etwa 15.000 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und erlebten ein buntes Programm mit Live-Debatten, Musik, Theater, Informationen und einem großen Kinderprogramm.

 

Im Außenbereich hatten wir ein großes Zelt aufgebaut, hier gab es Vorträge und Diskussion rund um die Themen Energiewende, Wärmewende und Verkehrswende.

Im Außenbereich hatten wir ein großes Zelt aufgebaut, hier gab es Vorträge und Diskussion rund um die Themen Energiewende, Wärmewende und Verkehrswende.

Wir Grüne beteiligten uns mit einem Fraktionsprogramm zu den Themen “Grünes Ernähren” und einem großen Außenbereich zu Elektromobilität, bei der es viele zwei- und vierrädrige Fortbewegungsmittel zu besichtigen gab.

Auch die Kleinsten erfreuen sich bereits an einer bunten und lebenswerten Landschaft, bunte Blumenmotive kamen beim Kinderschminken am besten an.

Auch die Kleinsten erfreuen sich bereits an einer bunten und lebenswerten Landschaft, bunte Blumenmotive kamen beim Kinderschminken am besten an.

 

Neben diesen Attraktionen baten wir alle BesucherInnen, sich an unserem Mitmachhaushalt zu beteiligen. Einen Landeshaushalt aufzustellen bedeutet, Prioritäten zu setzen. Ob für Hochschulen, Straßen oder Krankenhäuser – die BesucherInnen erhielten zehn Scheine, die sie auf acht Bereiche verteilen konnten und damit deutlich machen, was ihnen am wichtigsten war.

Das Ergebnis des Tages sieht wie folgt aus:
(für eine größere Ansicht mit "rechts-Klick" auf die Bilder klicken und "Grafik Anzeigen" auswählen. Mit der "Zurück-Funktion" Ihres Browsers gelangen Sie wieder auf diese Seite zurück)

Mitmachhaushalt Tabelle

Mitmachhaushalt Diagramm

 

Das Ergebnis zeigte: Frühkindliche Bildung in Kitas und Schulen waren den BürgerInnen am wichtigsten. Auch die Gesundheitsversorgung, der Umwelt- und Naturschutz sowie die Schuldentilgung wurden stark berücksichtigt. Dahinter kommen die Hochschulen, die Polizei, Straßen/ÖPNV und soziale Projekte.

Alles in allem macht dieses Ergebnis zwar einerseits Prioritäten der Verteilung deutlich andererseits lässt sich bei dieser engen Verteilung aber auch sagen, dass allen BürgerInnen bewusst ist, welche vielfältigen Aufgaben mit den begrenzten öffentlichen Mitteln getätigt werden müssen. Dieses Ergebnis bestätigt uns darin, dass selbst ein sperriges Thema wie Haushaltspolitik unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit diskutiert werden kann und auch diskutiert werden sollte.

Nicht nur im Bereich der Finanzpolitik, sondern insgesamt wird sich der Erfolg der Politik zukünftig danach richten, ob es gelingt, Menschen mitzunehmen, Argumente auszutauschen und politische Veränderungen zu kommunizieren.

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