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Migration & Integration

Die Grüne Landtagsfraktion setzt sich engagiert für die Rechte von Migrantinnen und Migranten ein. Flüchtlinge und Asylsuchende müssen häufig menschenunwürdig jahrelang in Kasernen und Obdachlosenunterkünften völlig fremdbestimmt leben, ohne das Recht Deutsch zu lernen und oder zu arbeiten.

Auch wer vor langem nach Deutschland eingewandert ist und hier Steuern zahlt, kämpft oft vergeblich um die Anerkennung seiner im Ausland erworbenen Abschlüsse und findet nur Jobs weit unter der eigenen Qualifikation. Für andere Migrantinnen und Migranten, die in ihrer Heimat nur wenige Jahre die Schule besuchen konnten, sind die Deutschkurse zur Integration, die eine gute Schulbildung voraussetzen, wiederum eine zu hohe Hürde. Die realen Möglichkeiten, neben schwerer Beruf- und Familenarbeit Bildungsabschlüsse nachzuholen, sind für diese Migranten sehr beschränkt.  Kinder und Jugendliche von MigrantInnen haben in in unserem Kindergarten- und Schulsystem nachgewiesenermaßen drastisch weniger Chancen als andere. 

Trotzdem behaupten sich Migrantinnen und Migranten in Schleswig Holstein und bereichern auf viellfältige Weise das Wirtschafts- und Kulturleben des Landes Schleswig Holstein. Ihr Beitrag ist unverzichtbar.

19. Dezember 2011

Flüchtlingshilfe: Es sieht düster aus

Die Landesregierung hat offensichtlich beschlossen, der Flüchtlingshilfe in Schleswig-Holstein den Garaus zu machen. Aus der Antwort auf unsere Kleine Anfrage wird deutlich, wie perfide das System einjähriger Finanzierungszusagen die Flüchtlingsberatung in Abhängigkeiten bringt.mehr

4. August 2011

Minister Schmalfuß: Stimmen Sie der doppelten Staatsbürgerschaft zu

Wir begrüßen das Vorhaben aus Stuttgart, die doppelte Staatsbürgerschaft für Jugendliche ausländischer Eltern in den Bundesrat zu bringen. Derzeit scheitert dieses Vorhaben allerdings an den schwarz-gelb geführten Ländern – wie Schleswig-Holstein.mehr

22. März 2011

Gegen Diskriminierung - Flüchtlingsrechte stärken

Rassismus, Ausgrenzung, Sonder- und Ungleichbehandlung, sowie fehlende Partizipationsmöglichkeiten gehören zum Lebensalltag von Flüchtlingen in der Bundesrepublik. Es ist wichtig, dass wir den Protest der hier lebenden Flüchtlinge und AsylbewerberInnen anhören, ernst nehmen und uns für bessere Lebensbedingungen einsetzen.mehr

21. Juni 2010

Auch Schleswig-Holstein muss die Rechte von Flüchtlingen wahren

Eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik baut auf der vollständigen Anerkennung der Menschenrechte. In Artikel 1 des Grundgesetzes bekennt sich die Bundesrepublik Deutschland zu den Menschenrechten und der Menschenwürde. Dennoch werden die Rechte von Flüchtlingen in den Bundesländern nicht ausreichend gewahrt.mehr

 

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