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Immer wieder besuchen die Grünen Abgeordneten innovative Firmen in Schleswig-Holstein. An diesem Montag ging es zur Firma Scheel Haustechnik in Itzehoe, einem Traditionsbetrieb in dritter Generation, der seine Produktpalette in den letzten Jahren mit Erfolg auf regenerative Technologien ausgeweitet hat.
"Kunden können durch individuelle Lösungen selbst beim Sanieren von Altbauten, Kosten von bis zu 60 Prozent einsparen", so Firmenchef Joachim Scheel. Da wundert es nicht, dass die neuen Produkte sehr gut angenommen werden. Die Nachfrage ist so groß, dass die Firma ihr Team um zehn neue Mitarbeiter aufstocken konnte.
Einen weiteren Grund für den unternehmerischen Erfolg sind die hohen qualitativen Standards, von denen die Abgeordneten Monika Heinold und Karl-Martin Hentschel sich überzeugen konnten. Für Firmenchef Scheel ist die Qualität entscheidend für eine langfristige Kundenbindung und nicht auf die Produkte beschränkt, sondern auch eine Frage des Umgangs mit der Umwelt. So sollte bei Bohrungen beispielsweise darauf geachtet werden, dass Grundwasserbestände nicht verunreinigt werden.
Damit beweist auch dieser Betrieb, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sind. Bereits heute gibt es in Schleswig-Holstein zehn mal mehr Beschäftigte im Bereich der regenerativen Energien als im Bereich der konventionellen Stromerzeugung. Was jedoch in schwarz-roten Regierungszeiten fehlt, ist der politische Wille, Schleswig-Holstein als führenden Wirtschaftsstandort im Bereich dieser Technologien fest zu etablieren.

Gipskartonplatten als Wandheizung: Begeistert zeigten sich (von links) Carol Breiling, Monika Heinold und Karl-Martin Hentschel mit Joachim Scheel.