{\rtf1\ansi\ansicpg1252\uc1 \deff0\deflang1031\deflangfe1031{\fonttbl{\f0\froman\fcharset0\fprq2{\*\panose 02020603050405020304}Times New Roman;}{\f1\fswiss\fcharset0\fprq2{\*\panose 020b0604020202020204}Arial;}
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\fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 \snext0 Normal;}{\s1\ql \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 \sbasedon0 \snext0 
heading 1;}{\*\cs10 \additive Default Paragraph Font;}{\s15\qc \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 \sbasedon0 \snext15 Title;}{
\s16\ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 \sbasedon0 \snext16 Body Text;}}{\info{\title F\'f6rdewind 03/2005}{\author Bettina Aust}{\operator Bettina Aust}
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\dgvorigin1417\dghshow1\dgvshow1\jexpand\viewkind1\viewscale100\pgbrdrhead\pgbrdrfoot\splytwnine\ftnlytwnine\htmautsp\nolnhtadjtbl\useltbaln\alntblind\lytcalctblwd\lyttblrtgr\lnbrkrule \fet0\sectd 
\linex0\headery708\footery708\colsx708\endnhere\sectlinegrid360\sectdefaultcl {\*\pnseclvl1\pnucrm\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl2\pnucltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl3\pndec\pnstart1\pnindent720\pnhang
{\pntxta .}}{\*\pnseclvl4\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta )}}{\*\pnseclvl5\pndec\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl6\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl7
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\s15\qc \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {F\'f6rdewind 01/2006
\par }\pard\plain \qc \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\b\f1\fs20 
\par Gr\'fcne Landtagsfraktion Schleswig-Holstein}{\f1\fs20 
\par }\pard \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 {\f1\fs20 
\par 
\par }{\b\f1\fs20 Wahr di Gard, de Gr\'f6ne kummen!
\par Carstensen ein Netter und Schwarz-Rot nicht so schlimm?}{\f1\fs20 
\par 
\par Ein gutes halbes Jahr Gro\'dfe Koalition in Schleswig-Holstein spricht eine andere Sprache: Umweltminister von Boetticher bek\'e4mpft die \'d6
kologische Landwirtschaft. Die Jagd auf seltene Tierarten wird erlaubt, so dass selbst der Landesnaturschutzbeauftragte Roger Asmussen \endash  ehemals CDU-Finanzminister \endash  aus Protest zur\'fccktritt. 
\par 
\par Wirtschaftsminister Austermann bringt StudentInnen und ProfessorInnen mit seinen Pl\'e4nen in Rage: 
\par Abschaffung der Hochschuldemokratie, Studiengeb\'fchren und die Aufl\'f6sung der selbst\'e4ndigen 
\par Hochschulen in L\'fcbeck und Flensburg f\'fchren bereits zu Massenprotesten. 
\par 
\par Finanzminister Wiegard hat die Neuverschuldung in diesem Jahr verdoppelt \endash  hatte nicht die CDU im 
\par Wahlkampf die Schulden von Rot-Gr\'fcn verteufelt?  
\par 
\par Aber wer glaubt, diese Art von Politik ist nur CDU-geleitet, der irrt. Bildungsministerin Erdsiek-Rave 
\par k\'fcndigt Zentralabitur und eine Abschaffung des Kurssystems am Gymnasium an \endash  reine CDU-Politik! Die 
\par Aufnahme der Gemeinschaftsschule ins Gesetz wird so zum Alibi.
\par 
\par Und Innenminister Stegner plant eine Ausweitung der Polizeirechte in einem Umfang, dass nicht nur der oberste Datensch\'fctzer Thilo Weichert Alarm schreit, sondern auch der Vorsitzende der 
\par Polizeigewerkschaft bef\'fcrchtet, dass die b\'fcrgerfreundliche Polizei in Schleswig-Holstein ihren guten Ruf verliert.
\par 
\par Fazit: Das Land braucht GR\'dcNE! Deshalb kandidiert Anne L\'fctkes gegen den schwarz-roten Kandidaten als L\'e4ndr\'e4tin in Schleswig-Flensburg!
\par 
\par Aber wir leisten nicht nur Kritik \endash  wir stellen dem auch eigene Konzepte entgegen: 
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {*\tab Monika Heinold hat ein Konzept f\'fcr eine verpflichtende Vorsorgeuntersuchung f\'fc
r Kinder mit zwei Jahren entworfen, damit Probleme fr\'fchzeitig erkannt und gehandelt werden kann.
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20 *\tab Klaus M\'fc
ller setzt nach der erfolgreichen Verhinderung des Ausbaus des Kieler Flughafens den Kampf f\'fcr den Metroexpress fort. 
\par *\tab Bei der Verwaltungsstrukturreform und bei der Schul- und Hochschulreform haben wir durch 
\par eigene Konzepte die Diskussion angesto\'dfen. 
\par *\tab Und mit der Anti-Raucher-Aktion im Parlament haben wir eine landesweite Debatte \'fcber 
\par Passivrauchen in Gang gebracht.
\par 
\par Jetzt regieren in Bund, Land und Gemeinden die Schwarzen. Aber erinnern wir uns: Gegen die Schwarze Garde im Dienst Holsteiner Grafen siegten einst die Dithmarscher mit dem Schlachtruf: Wahr di Gard, de Buer de kummt. Und s
o rufen wir in alter Tradition den Schwarzen Garden in Land und Kommunen zu: Wahr di Gard, de Gr\'f6ne kummen! 
\par 
\par Karl-Martin Hentschel
\par ________________________________________________________________________________
\par  
\par }\pard\plain \s1\qc \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Impressum
\par }\pard\plain \qc \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20 Fraktion B\'fcndnis 90/Die Gr\'fcnen im Schleswig-Holsteinischen Landtag, D\'fcsternbrooker Weg 70,

\par }{\f1\fs20\lang1036\langfe1031\langnp1036 24105 Kiel, fon: 0431-988-15 00, fax: 0431-988-15 01, mail: fraktion@gruene.ltsh.de,
\par }{\f1\fs20 www.sh.gruene-fraktion.de, Redaktion: J\'f6rg Nickel, Titelfoto: www.LetterJames.de, 
\par Layout: Bettina Aust,  Druck: Oktober Druck, Berlin
\par }\pard \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 {\f1\fs20 \page 
\par }{\b\f1\fs20 
\par Vorfahrt f\'fcr Kinder: Verbindliche Vorsorgeuntersuchung und Fr\'fchf\'f6rderung}{\f1\fs20  
\par 
\par Das Thema Kindesvernachl\'e4ssigung taucht immer h\'e4ufiger in den Medien auf. Einzelf\'e4lle werden detailliert verfolgt. Die allgemeine Betroffenheit ist hoch. Verpflichtende   Vorsorgeuntersuchungen werden gefordert.
\par 
\par Eine Zahl von bis zu 500.000 vernachl\'e4ssigten Kindern in Deutschland, von der der Kinderschutzbund spricht, muss eine Gesellschaft aufschrecken. Wer diese Debatte ehrlich f\'fchrt, wei\'df aber sehr gena
u, dass die Defizite der Familienpolitik in Deutschland schon lange bekannt sind. Es ist dringend notwendig, ausreichend Haushaltsmittel f\'fcr die Unterst\'fc
tzung von Familien bereit zu stellen. Stattdessen wird leider gerade im kommunalen Bereich bei Beratungsstellen und bei der integrativen F\'f6rderung von Kindern gek\'fcrzt. 
\par 
\par Deshalb reicht die Forderung von verbindlichen Vorsorgeuntersuchungen nicht aus. Sie muss durch ein schl\'fcssiges Hilfesystem f\'fcr Familien  erg\'e4nzt werden. Entwicklungsst\'f6rungen und -defizite, aber auch Vernachl\'e4
ssigung und Misshandlung von Kindern m\'fcssen fr\'fchzeitig erkannt werden, um dann geeignete F\'f6rder- und Unterst\'fctzungsma\'dfnahmen vor Ort anzubieten. 
\par 
\par Auf Freiwilligkeit zu setzen, reicht aber nicht aus. Rund 20 Prozent der Kinder in Schleswig-Holstein nehmen nicht an den freiwilligen Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenversicherung teil. Gerade Familien, die eine besondere Hilfestellung br
\'e4uchten, nehmen diese Untersuchungen vergleichsweise selten wahr \endash  und Kinder, die nicht regelm\'e4\'dfig an den Vorsorgeuntersuchtungen teilnehmen,  zeigen bei der Schuleingangsuntersuchung h\'e4ufiger Entwicklungsst\'f6rungen.
\par 
\par Die GR\'dcNE Landtagsfraktion hat einen Gesetzentwurf erarbeitet, der eine verbindliche 
\par Vorsorgeuntersuchung in das Gesundheitsdienstgesetz schreibt. Zuk\'fc
nftig sollen alle Kinder in Schleswig-Holstein im Alter von 21-24 Monaten verpflichtend an einer Vorsorgeuntersuchung teilnehmen: entweder im Rahmen der U7 beim Haus- oder Kinderarzt oder du
rch eine Untersuchung beim Gesundheitsamt. Um den Anreiz, zum Kinderarzt zu gehen, zu erh\'f6hen, aber auch um die zus\'e4tzlichen Kosten f\'fcr das Land gering zu halten, soll die Untersuchung beim Gesundheitsamt  kostenpflichtig werden. 
\par 
\par Hierdurch w\'fcrden erstmalig l\'fcckenlos alle Kinder in sehr fr\'fchem Alter untersucht. Notfalls kann das 
\par Jugendamt eingeschaltet werden, so dass zuk\'fcnftig kein Kind mehr durchs Raster f\'e4llt.
\par 
\par Unsere Landtagsinitiative macht deutlich, dass Schleswig-Holstein handeln kann, statt auf eine bundesweite L\'f6sung und auf langwierige Einigungsprozesse zu warten. 
\par 
\par Monika Heinold
\par Sozialpolitische Sprecherin
\par ________________________________________________________________________________
\par 
\par }\pard\plain \s1\ql \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\line \line 
\par \page Dialog mit D\'e4nemark
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20 
\par Als europapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion und zust\'e4ndige Abgeordnete f\'fcr den Landesteil 
\par Schleswig bin ich h\'e4ufig im d\'e4nisch-deutschen Grenzland unterwegs. Um zu erfahren, welchen Einfluss das vereinte Europa auf den Alltag der Menschen hat, besuche ich verschiedene Einrichtungen und Institutionen.
\par 
\par Ein Ziel war zum Beispiel die Deutsche Nachschule in Tingleff, einem Internat, in dem Sch\'fclerInnen aus D\'e4nemark gemeinsam mit deutschen Sch\'fclerInnen die 9. und 10. Klasse besuchen  und  ihre Schulabschl\'fcsse machen. 
\par 
\par In der Nachschule Tingleff wird der Europa-Gedanke gelebt, d\'e4nische und deutsche Jugendliche teilen sich ein Zimmer, lernen gemeinsam und proben zusammen f\'fcr die Schulfeiern. Das Konzept \'fcberzeugt, zumal 14- bis 16j\'e4hrige hier gesch\'fc
tzt die ersten Schritte aus dem Elternhaus gehen und Neigungen und F\'e4higkeiten ausprobieren k\'f6nnen.
\par 
\par F\'fcr Schleswig-Holstein ist dieses Angebot ein Gewinn und eine wichtige Erg\'e4nzung unseres Schulwesens. Es zeigt uns auch, dass neben den bei uns gel\'e4ufigen Schulformen, noch vieles andere sinnvoll und m\'f6glich ist.
\par 
\par Anne L\'fctkes, Fraktionsvorsitzende
\par 
\par 
\par 
\par 
\par }{\b\f1\fs20 Landratsamt lockt L\'fctkes
\par Interview mit Anne L\'fctkes, Landratskandidatin im Kreis Schleswig-Flensburg}{\f1\fs20   
\par 
\par Am 7. Mai wird eine neue Landr\'e4tIn gew\'e4hlt. Warum hast du deinen Hut in den Ring geworfen?
\par 
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {A.L.: Die Gro\'dfkoalition\'e4
re im Kreis haben bereits vorab ihren gemeinsamen Kandidaten in die schriftliche Ausschreibung hineingesetzt, quasi als Signal: andere BewerberInnen unerw\'fcnscht. So ein Verfahren ist undemokratisch und wird einer echten Wahl nicht gerecht.
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20 
\par F\'fcr welche politische Position stehst du?
\par 
\par A.L.: Ich m\'f6chte die Landr\'e4tInnen-Wahl im Kreis Schleswig-Flensburg zu einer Abstimmung \'fcber das 
\par Verst\'e4ndnis von Politik machen. Als Ministerin f\'fcr Justiz, Frauen und Familie und stellvertretende 
\par Ministerpr\'e4sidentin des Landes Schleswig-Holstein habe ich das weltoffene und b\'fcrgernahe Profil des Landes mitgepr\'e4gt, eine Landr\'e4tin kann viel f\'fcr dieses Profil tun. 
\par 
\par Als Vorsitzende der Gr\'fcnen Landtagsfraktion bist du zust\'e4ndig f\'fcr die Region S\'fcdschleswig. Wof\'fcr willst du dich einsetzen?
\par 
\par A.L.: Ich stehe f\'fcr Offenheit gegen\'fcber der d\'e4nischen Volksgruppe, f\'fcr Transparenz aller politischen 
\par Entscheidungen, die parteiische F\'f6rderung unserer Kinder, nachhaltige Wirtschaftspolitik, eine Sozialpolitik die sozial bleibt und daf\'fcr, dass der Norden Schleswig-Holsteins nicht zum \'84Hinterland" der Metropolregion Hamburg degradiert wird. F\'fc
r all dies will ich mich mit Herz und Verstand einsetzen.
\par www.anne-luetkes.de
\par 
\par _________________________________________________________________________________\page 
\par 
\par }\pard\plain \s1\ql \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Auch \'fcber den Wolken muss \'f6konomische und \'f6kologische Vernunft einkehren

\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20 
\par Die Ausbaupl\'e4ne f\'fcr den Flughafen Kiel-Holtenau sind vom Tisch. Die Erkenntnisse einer Studie (*) \'fcber die \'84Entwicklungsperspektiven der Flugh\'e4fen der L\'e4nd
er Schleswig-Holstein und Hamburg" konnte von der Landesregierung nicht ignoriert werden.
\par 
\par Dies war mehr als \'fcberf\'e4llig: Der Flughafen wurde in den letzten f\'fcnf Jahren mit 7,7 Millionen Euro 
\par subventioniert. Jeder Passagier wurde 2005 mit 50 Euro aus \'f6ffentlichen Kassen gesponsort.
\par 
\par Die Studie hat zur Beendung des Ausbaus des Flughafens Kiel-Holtenau gef\'fchrt und verspricht auch f\'fcr den Ausbau des Flughafens L\'fcbeck-Blankensee nur auf den ersten Blick eine heile Welt. Bei genauerer Lekt\'fcre entdeckt man aber viele Zwischent
\'f6ne, die sich f\'fcr L\'fcbeck l\'e4ngst nicht mehr so harmonisch anh\'f6ren, wie uns die Landesregierung glauben machen will.
\par 
\par Das Gutachten stellt f\'fcr Deutschland ein \'dcberangebot an Flughafenkapazit\'e4ten fest, das inzwischen zu einer Kannibalisierung f\'fchrt. Selbst die immer wieder als \'84erfolgreich" bezeichneten Regionalflugh\'e4
fen wie Frankfurt-Hahn oder Dortmund mit 2,7 bzw. 1,1 Millionen Passagieren werden \'84bis heute nicht kosten\'addeckend betrieben". Im Ergebnis sind viele Flughafenregionen \'84in einem Subventionswettbewerb um attraktive Flugverbindungen gefangen". 

\par 
\par Zwar bescheinigt das Gutachten dem Flughafen L\'fcbeck \endash  bei einem erfolg\'adreichen Ausbau \endash  starke 
\par Wachs\'adtums\'adperspektiven durch das Low-Cost-Carrier-Segment,  die allerdings durch eine hohe 
\par Abh\'e4ngigkeit von der dort dominierenden Fluggesellschaft Ryanair auch mit hohen Risiken verbunden 
\par sind. 
\par 
\par Die bisherige Einsch\'e4tzung der Gesch\'e4ftspraktiken von Ryanair sind ein Tiefschlag f\'fcr alle Anh\'e4nger der Billigfluglinie: \'84Wie die bisherigen Erfahrungen gezeigt haben, setzt Ryanair nicht unbedingt auf 
\par Verbindungen, die sich aufgrund eines ausreichenden Verkehrsaufkommens wirtschaftlich selbst tragen k\'f6nnen, sondern zielt oftmals auch explizit auf die dauerhafte Subventionierung ihrer Strecken durch regionale Gebietsk\'f6
rperschaften. So hat das Unternehmen in mehreren F\'e4llen unmittelbar nach der Beendigung von Subventionszahlungen Flugverbindungen eingestellt." 
\par 
\par Selbst mit langfristigen Vertr\'e4gen mit entsprechender Konventionalstrafe ist der Ausbau von 
\par Regionalflugh\'e4fen, die auf Billig-Airlines angewiesen sind, nicht nur eine Belastung f\'fcr Anwohner und 
\par Umwelt, sondern auch \'f6konomisch eine sehr risikoreiche Angelegenheit.
\par 
\par Klaus M\'fcller, Wirtschaftspolitischer Sprecher
\par (*) mehr dazu unter www.mueller.sh
\par _________________________________________________________________________________
\par 
\par \page }{\b\f1\fs20 Vogelschutz auf Eiderstedt
\par }{\f1\fs20 
\par \'dcber ein Drittel aller Vogelarten in Europa ist vom Aussterben bedroht. Ein unermesslicher Reichtum droht uns verloren zu gehen. Darunter sind V\'f6gel, deren Namen wir fr\'fcher nie geh\'f6rt haben, wie die 
\par Trauerseeschwalbe, die Uferschnepfe und der Wachtelk\'f6nig. Aber auch V\'f6gel, die jedem von uns von 
\par Kindheit her vertraut sind wie der Uhu, der Rabe und der Seeadler.
\par 
\par Dies ist der Grund, warum die EU die Vogelschutzrichtlinie verabschiedet hat und warum es den Kampf um die Vogelschutzgebiete in Schleswig-Holstein gibt. Die heftigste Auseinandersetzung findet auf Eiderstedt statt. 
\par 
\par Jetzt hat Minister von Boetticher angek\'fcndigt, er wolle statt 20.000 Hektar nur 2.800 Hektar ausweisen. Bei seiner Entscheidung hat der Minister weder die Naturschutzverb\'e4nde noch das Landesamt f\'fcr Naturschutz (LANU) beteiligt. Das w\'e4
re so, als w\'fcrde er neue Richtlinien f\'fcr die Landwirte verabschieden ohne mit dem Bauernverband  zu reden. 
\par 
\par Als wir vor zwei Jahren in der Zeit der hei\'dfen Proteste zum letzten Mal dort waren und fast alle D\'f6rfer auf der Insel besuchten, entstand die Idee, ein neues Vertragsnaturschutzprogramm zu konzipieren, das speziell auf die Bedingungen auf Eiderst
edt zugeschnitten sein sollte.
\par 
\par In der Folgezeit haben sechs B\'e4uerInnen mit Unterst\'fctzung des Rinder\'adz\'fcchterverbandes ein solches 
\par Programm entworfen und starteten es zum Januar 2005. Trotz massiver Anfeindungen durch die 
\par Hardliner der Gruppe \'84Pro Eiderstedt" wurde das Programm ein Erfolg. Mittlerweile haben sich 75 Landwirte mit mehr als 5.000 Hektar Fl\'e4che gemeldet, die sich am Vogelschutz beteiligen wollen. Das ist mehr als ein Viertel der Wiesenfl\'e4
che auf der Halbinsel.
\par 
\par Aber noch gr\'f6\'dferen \'c4rger kann der Minister bekommen, wenn zum Beispiel der von den Nordfriesen 
\par sehnlichst gew\'fcnschte Ausbau der B5 vor Gericht gestoppt wird, weil das Vogelschutzgebiet nicht ordentlich ausgewiesen wurde. Das ist einem anderen Minister schon mal passiert, als
 die A20 durch das Wakenitztal gebaut werden sollte, ohne Zustimmung der EU. Der Minister hie\'df Steinbr\'fcck.
\par 
\par Damals wurde der Bau gestoppt und Steinbr\'fcck wurde in der Folge ein Fan von NATURA 2000-Gebieten. 
\par Fortan setzte er sich daf\'fcr ein, dass jeder Vogel auf einer geplanten Stra\'dfentrasse nach Br\'fcssel gemeldet wurde, damit ihm das nicht noch mal passierte. 
\par 
\par Ich bin zuversichtlich, dass sich auch Herr von Boetticher noch als lernf\'e4hig erweisen wird \endash  wenn er denn noch so lange Minister bleibt.
\par 
\par Karl-Martin Hentschel, Umweltpolitischer Sprecher
\par }{\f1\fs20\lang2057\langfe1031\langnp2057 _________________________________________________________________________________
\par 
\par }\pard\plain \s1\ql \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\lang2057\langfe1031\langnp2057 \page Big Stegner is watching you?
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20\lang2057\langfe1031\langnp2057 
\par }{\f1\fs20 Symbolpolitk und blinder Aktionismus waren uns bislang nur von den Berichten aus Berlin oder anderen Bundesl\'e4ndern bekannt \endash  Schleswig-Holstein hat sich in den letzten Jahren durch eine Kriminal- und Anti-Terrorpolitik mit Augenma\'df
 ausgezeichnet.
\par 
\par Das ist nun anders geworden: Im Herbst wurde landesgesetzlich die Raster\'adfahndung \'84entfristet", obwohl bundesweit kein einziger Fahndungserfolg nachgewiesen wer\'adden konnte. Anschlie\'dfend hat SPD-Innenminister Ralf Stegner eine \'c4
nderung des Polizeirechts vorgelegt, das zwar Treue zum Koalitionspartner dokumentiert, jedoch keine rationalen \'dcberlegungen in der Sicherheitspolitik. 
\par 
\par Das neue Polizeirecht sieht unter anderem erweiterte Kompetenzen der Polizei in den Bereichen Video- und Tonaufzeichnung im \'f6ffentlichen Raum, Kennzeichen- und Telekommunikations\'fcberwachungen sowie Autokontrollen vor. Die Voraussetzungen f\'fcr 
diese Ma\'dfnahmen sind teilweise sehr vage gefasst. 
\par 
\par Dieser Entwurf ist aus unserer Sicht rechtsstaatlich inakzeptabel, denn:
\par 
\par Erstens: Die Gesetze f\'fcgen sich nahtlos in den unseligen Trend ein, seit 2001 zunehmend Sicherheitsgesetze mit der pauschalen Begr\'fcndung der Terrorabwehr zu versehen. So hei\'dft es in der Pressemitteilung des Innenministeriums lapidar: \'84
Wir brauchen eine angemessene Antwort auf die anhaltende Bedrohung durch den internationalen Terrorismus" sowie \'84Die Polizei muss auf neuere Formen schwerer Kriminalit\'e4t und auf Entwicklungen in der Stra\'dfenkriminalit\'e4
t besser reagieren". Warum welche \'dcberwachungsma\'dfnahme mehr Sicherheit vor Terrorismus - oder anderen Gefahren - bieten soll, bleibt vollkommen offen.
\par 
\par Wir k\'f6nnen davon ausgehen, dass die hier in Frage stehenden Gesetze keinen der bisherigen Terroranschl\'e4ge verhindert h\'e4tten. Stattdessen werden ungezielt B\'fcrgerInnen \'fcberpr\'fcft, abgeh\'f6rt, gefilmt. 
\par 
\par Zweitens: die Polizeibeh\'f6rden w\'fcrden mit den Regelungen erhebliche Probleme haben, das Gesetz 
\par auszulegen und anzuwenden. Das ist ein wesentlicher Grund, warum sich auch die Polizeigewerkschaft GdP gegen die neuen Gesetze ausspricht.  Auch f\'fcr die betroffenen B\'fcrgerinnen und B\'fcrger fehlt die Transparenz; sie k\'f6
nnen nicht vorhersehen, wie sie sich gesetzeskonform verhalten m\'fcssen, um keinen Anlass f\'fcr polizeiliche Eingriffe zu bieten. 
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\par Wie geht es weiter? Zurzeit ist das Gesetz nur als Entwurf vorhanden, der dem Parlament zwar schon zur Information vorgelegt wurde, aber noch nicht im parlamentarische
n Verfahren ist. Es bleibt abzuwarten, ob das Innenministerium diese Linie weiter verfolgt. Wir werden \'84Big-Brother"-Stegner weiter kritisch auf die Finger schauen.
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\par Anne L\'fctkes, Innenpolitische Sprecherin
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\par \page }{\b\f1\fs20 Armutszeugnis f\'fcr Deutschland, aber Lob f\'fcr Schleswig-Holstein
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\par }{\f1\fs20 Menschen ohne feste Aufenthaltserlaubnis, die sogenannten \'84Geduldeten", m\'fcssen jeden Tag damit 
\par rechnen, abgeschoben zu werden. Oft geschieht dies am fr\'fchen Morgen, nur wenige Stunden liegen 
\par zwischen dem Klingeln an der Wohnungst\'fcr und dem Betreten des Flugzeugs. Und das, obwohl die meisten von ihnen bereits seit \'fcber einem Jahrzehnt in Deutschland leben. Es ist schwer vorstellbar, wie viel Kraft
 es allein dazu braucht, in dieser Lage den Alltag zu bew\'e4ltigen.
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\par Trotz Zuwanderungsgesetz, trotz diverser Beratungen auf der Innenministerkonferenz, ist es nicht gelungen, bundesweit eine verbindliche Aufenthaltsregelung f\'fcr diese Mitmenschen zu finden. Ein Armutszeugnis f\'fcr Deutschland. 
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\par Ich bin froh, dass Innenminister Stegner sich einer rationalen und humanit\'e4ren Zuwanderungspolitik in 
\par Schleswig-Holstein verpflichtet sieht und sich f\'fcr eine vern\'fcnftige Bleiberechtsregelung einsetzt. A.L.
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\par }\pard\plain \s1\ql \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Gr\'fcne Fraktion setzt Zeichen f\'fcr den rauchfreien \'f6ffentlichen Raum
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f1\fs20 
\par Vor einigen Wochen ist an den Schulen ein Rauchverbot verh\'e4ngt worden. Nun m\'fcssen auch wir 
\par Parlamentarier konsequent sein und unser eigenes Verhalten \'e4ndern. Besuchergruppen \endash  und darunter viele Sch\'fclergruppen \endash  sto\'dfen als erstes auf rauchende Abgeordnete und MinisterInnen, wenn sie zu uns in den Landtag kommen.
\par 
\par In einem Landtagsantrag haben wir gefordert, dass das Landeshaus rauchfrei wird. In einem weiteren Schritt fordern wir dies f\'fcr Ministerien und Landesbeh\'f6rden.
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\par Wir m\'fcssen auch neue Wege beschreiten: Pr\'e4vention hei\'dft auch, dass die Werbung f\'fcr Rauchwaren 
\par eingestellt werden muss. Und NichtraucherInnen m\'fcssen besser gesch\'fctzt werden. Gerade in Restaurants sind alle G\'e4ste, darunter auch Kinder, permanent und unfreiwillig rauchenden Mitmenschen ausgesetzt. Wir setzen uns f\'fcr gesunde Luft ein - 
\'fcberall im \'f6ffentlichen Raum. M.H.
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\par }\pard\plain \s1\ql \li0\ri0\keepn\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\outlinelevel0\adjustright\rin0\lin0\itap0 \b\f1\fs20\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {10 Jahre Gr\'fcne im Landtag 
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\b\f1\fs20 
\par }{\f1\fs20 Im M\'e4rz 2006 k\'f6nnen wir auf 10 Jahre GR\'dcNE im Landtag Schleswig-Holstein zur\'fcck blicken. Aus diesem Anlass haben wir unsere Archive durchst\'f6bert und die sch\'f6nsten Bilder und Eri
nnerungen hervorgekramt und zu einer Ausstellung verarbeitet. Zus\'e4tzlich zeigen wir noch einmal die lustigsten und gemeinsten Karikaturen von G\'f6tz Wiederoth. Zu besichtigen ist die Ausstellung ab dem 27. M\'e4rz auf unseren Fraktionsfluren. 
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\par }{\b\f1\fs20 
\par Aktuelles per E-Mail
\par }{\f1\fs20 
\par Auf der Homepage von Klaus M\'fcller www.mueller.sh findet sich eine Chronologie von Streitereien und 
\par Peinlichkeiten der Gro\'dfen Koalition, die auch w\'f6chentlich als Newsletter per E -Mail verschickt wird. Einmal im Quartal gibt es einen Rundbrief Finanz-, Wirtschafts-, Energie- und Verkehrspolitik mit einem \'dcberblick \'fc
ber die laufenden Debatten und Aktivit\'e4ten.}{
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