{\rtf1\ansi\ansicpg1252\uc1 \deff0\deflang1031\deflangfe1031{\fonttbl{\f0\froman\fcharset0\fprq2{\*\panose 02020603050405020304}Times New Roman;}{\f28\fnil\fcharset0\fprq2{\*\panose 00000000000000000000}Syntax;}
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Zwischenheadline;}}{\info{\title F\'f6rdewind 02-2004}{\author Bettina Aust}{\operator Bettina Aust}{\creatim\yr2004\mo9\dy29\hr13\min29}{\revtim\yr2004\mo10\dy7\hr9\min57}{\version3}{\edmins0}{\nofpages8}{\nofwords2132}{\nofchars12157}
{\*\company B\'fcndnis 90/Die Gr\'fcnen}{\nofcharsws0}{\vern8283}}\margl1417\margr1417\margt1417\margb1134 \deftab708\widowctrl\ftnbj\aenddoc\hyphhotz425\noxlattoyen\expshrtn\noultrlspc\dntblnsbdb\nospaceforul\hyphcaps0\formshade\horzdoc\dgmargin
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\linex0\sectlinegrid360\sectspecifyl {\*\pnseclvl1\pnucrm\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl2\pnucltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl3\pndec\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl4
\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta )}}{\*\pnseclvl5\pndec\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl6\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl7\pnlcrm\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}
{\pntxta )}}{\*\pnseclvl8\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl9\pnlcrm\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}\pard\plain \s15\qc \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 
\f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f29\fs28\cf17 F\'f6rdewind 02-2004
\par }{\fs24\cf17 Fraktion B\'fcndnis 90/Die Gr\'fcnen im Landtag Schleswig-Holstein
\par }\pard \s15\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 {\fs24\cf17 
\par Europ\'e4ischer Wind bewegt auch uns 
\par }\pard \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 {Am 1. Mai ist die Europ\'e4ische Union gr\'f6\'dfer geworden, und als \'fcberzeugte Anh\'e4ngerin eines vereinigten und friedlichen Europas freue ich mich \'fc
ber diesen mutigen Schritt. Ich erinnere mich noch gut an meine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn vor 25 Jahren - von Peking nach Moskau - als wir gemeinsam mit russischen Soldaten uns
eren Proviant teilten und nicht verstehen konnten, dass diese gastfreundlichen jungen M\'e4nner unsere Feinde sein sollten. Seit dem ist viel passiert, die politischen Verh\'e4ltnisse haben sich rasant ver\'e4ndert, und nun sind wir in der Europ\'e4
ischen Union mit L\'e4ndern vereinigt, welche durch den \'84Eisernen Vorhang\'93 \'fcber Jahrzehnte als unser politischer Feind galten. Ich bezeichne diesen Schritt als mutig, denn die Osterweiterung birgt nat\'fcrlich auch Risiken. Viele Deutsche bef\'fc
rchten, dass polnische Arbeiter die deutschen Lohnkosten unterbieten und dadurch insgesamt dr\'fccken werden. Es gibt \'c4ngste vor erh\'f6hter Kriminalit\'e4t, gerade im Grenzbereich, und die  Landwirtschaft f\'fcrchtet, dass Zusch\'fcsse aus Br\'fc
ssel zu Lasten der hiesigen Landwirte umverteilt werden. 
\par 
\par \'c4ngste und Vorbehalte bestehen aber auch auf Seiten der neuen Beitrittsl\'e4nder. Um uns ein Bild von der Situation zu machen, ist die }{\cf18 GR\'dcNE }{Fraktion nach Polen gefahren. Wir haben mit vielen Menschen Gespr\'e4che gef\'fc
hrt. Uns war wichtig zuzuh\'f6ren und unserem Nachbarland zu vermitteln, dass es auch bei vielen Deutschen Bedenken gibt und dass wir eine gemeinsame Verantwortung daf\'fcr tragen, dass die Erweiterung der Europ\'e4
ischen Union zu einem weiteren Baustein f\'fcr ein stabiles und friedliches Europa wird.
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f28\fs20 
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Ein H\'f6hepunkt unserer Reise war der Besuch bei der neu entstehenden }{\cf17 GR\'dcNEN }{
Partei Polens. Wir haben uns dabei auch an unsere eigene Anfangszeit erinnert gef\'fchlt und hoffen, dass schon bald }{\cf18 GR\'dcNE }{aus 25 L\'e4ndern gemeinsam eine Fraktion im Europ\'e4ischen Parlament bilden. 
\par 
\par Unser Parlament besch\'e4ftigt sich auch immer \'f6fter mit Europa. Zwei Beispiele findet ihr auf Seite 5. 
\par 
\par Mit europ\'e4ischen Gr\'fc\'dfen
\par Monika Heinold
\par }\pard \s15\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\brdrb\brdrs\brdrw30\brsp20 \tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 {
\par }\pard\plain \s17\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs36\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\fs28 Geschlossene Unterbringung f\'fcr minderj\'e4hrige Straft\'e4ter?
\par - Ein Zwischenruf}{
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par Der Umgang mit delinquentem Verhalten von Minderj\'e4hrigen besch\'e4ftigt seit Jahren die Fach\'f6ffentlichkeit, Politik und - bei aktuellen Anl\'e4ssen - die \'d6ffentlichkeit. Es wird ein Bild gezeichnet, das Kinder nicht als potenziell gef\'e4
hrdet und damit als sch\'fctzenswert hinstellt, sondern als gef\'e4hrliche T\'e4ter, vor denen die Gesellschaft gesch\'fctzt werden muss. Der Ruf nach geschlossener Unterbringung ist un\'fcberh\'f6rbar.
\par Geschlossene Heime sind kein Novum. Sie existierten bis 1991. Die R\'fcckfallquote der Heiminsassen lag bei 90 Prozent. Nicht nur deshalb
 ist der Forderung nach geschlossener Heimunterbringung eine klare Absage zu erteilen. Die Zunahme der Kinder- und Jugendkriminalit\'e4t kann weder mit h\'e4rteren Strafen noch mit einer verst\'e4rkten Anwendung des Erwachsenenstrafrechts wirksam bek\'e4
mpft werden. Es geht um Erziehung. 
\par Kurzfristige in p\'e4dagogische Konzepte und Betreuung eingebundene Freiheitsbeschr\'e4nkungen wie Hausarreste sind allerdings kein Tabu. Doch darf auch dies kein blo\'dfes Wegschlie\'dfen sein.
\par 
\par Eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung - auch mit Betreuung - kann niemals ein p\'e4dagogisches Konzept ersetzen. Erziehung unter Zwang wirkt meist kontraproduktiv auf die Betroffenen. Sinnvolle und erfolgreiche p\'e4dagogische Ma\'df
nahmen bed\'fcrfen der Freiwilligkeit der Kinder und Jugendlichen, da sie ansonsten lediglich ein angepasstes Verhalten, aber keinen lang anhaltenden Erfolg zur Folge h\'e4tten.
\par 
\par Um weitere Straftaten zu verhindern und damit potenzielle Opfer und letztlich das Kind selbst zu sch\'fctzen, m\'fcssen mit den Kommunen und freien Tr\'e4gern
 erzieherische Konzepte entwickelt werden, die die geschlossene Heimunterbringung verhindern. Wir d\'fcrfen auch schwerst gest\'f6rte Kinder nicht alleine lassen. Wir m\'fcssen ihnen durch intensive Betreuung eine Chance f\'fcr ihre Zukunft er\'f6
ffnen und ihnen ein Ziel zeigen. 
\par 
\par Die familienrechtlichen Grundlagen sowie die jugendhilferechtlichen und jugendpolitischen Notwendigkeiten f\'fcr die Arbeit mit jugendlichen Intensivt\'e4tern wird das Justizministerium im Juni 2004 in einem umfangreichen Bericht dem Landtag darlegen.
 Wir fordern schon jetzt zur Diskussion auf.
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {______________________________________________________________________________
\par }\pard\plain \s17\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs36\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\fs28 Neu in der Fraktion
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Seit September 2003 }{\f29 Thorsten Lilienta}{l bei uns. H\'f6
chste Zeit also, euch den Koordinator des Arbeitskreises 1 vorzustellen, der f\'fcr Landwirtschaft, Natur-, Umweltschutz und Energie zust\'e4ndig ist. Er verf\'fcgt \'fcber ein breites Fachwissen in Zoologie, Botanik und \'d6
kologie. Schwerpunkte der mehrj\'e4hrigen anwendungsbezogenen Forschungsprojekte, an denen er mitwirkte, waren Wattenmeer- und Agrar\'f6kologie. Der begeisterte Hobby-Imker kennt aus eigener Erfahrung konkrete Auswirkungen von EU-Agrarpolitik.
\par 
\par Als Umweltp\'e4dagoge bringt er Menschen die Sch\'f6nheit und Faszination von Wattenmeer und Wald nahe und geht dabei insbesondere auf die Polarit\'e4
t zwischen Naturschutz und Landnutzung ein. Zwischen kontroversen Positionen zu vermitteln und neue Allianzen zu schmieden, daf\'fcr setzt sich Thorsten gern ein.
\par 
\par Vernetzung und zukunftsf\'e4hige L\'f6sungen f\'fcr die Herausforderungen der Gegenwart im Sinne der Agenda 21 sind ihm ein gro\'dfes Anliegen. Und da ist er bei uns in der Fraktion nat\'fcrlich genau richtig.
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par ______________________________________________________________________________
\par 
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Neu an Bord ist auch}{\f29  J\'f6rg Nickel}{, der seit Februar als Referent f\'fcr \'d6
ffentlichkeitsarbeit bei der Fraktion t\'e4tig ist. J\'f6rg hat in Hamburg Politik und Biologie auf Lehramt studiert und danach eine Doktorarbeit als Meeresbiologe geschrieben. 
\par 
\par In seiner Freizeit hat er sich f\'fcr die Umweltstiftung WWF engagiert, deren Hamburger Gruppe er geleitet hat. Besonders der Schutz der Meere liegt dem begeisterten Segler am Herzen, der w\'e4
hrend seines Studiums zehn Monate als Crewmitglied auf einem Traditionsschiff um die Welt segelte und dabei unter anderem gegen die Atomtests vor Muroroa demonstrierte. 
\par 
\par Aber J\'f6rg kann nicht nur mit verbundenen Augen einen Palstek kn\'fcpfen, sondern ist auch am Computer erfahren. Bevor er bei uns anfing, verdiente er sein Geld als freiberuflicher IT-Trainer. Zu seinen Aufgaben geh\'f6
rt daher auch die Neugestaltung unserer Website. Diese soll gr\'fcndlich \'fcberarbeitet werden, damit sie f\'fcr euch noch informativer wird. Au\'dferdem soll J\'f6rg in Brosch\'fcren und Ver\'f6ffentlichungen die Arbeit der Fraktion nach au\'df
en darstellen und Claudia Jacob bei der Pressearbeit unterst\'fctzen.
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {______________________________________________________________________________
\par 
\par }\pard\plain \s17\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs36\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\fs28 Im Osten viel Neues
\par Eindr\'fccke aus Warschau und Danzig am Vorabend des EU-Beitrittes}{
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par Die politische Landkarte hat sich ver\'e4ndert: Zehn Staaten Osteuropas sind Mitglied der EU geworden. Wir waren neugierig, wie sich die L\'e4nder auf den Beitritt vorbereitet haben, welche \'c4
ngste und welche Hoffnungen sie mit dem Beitritt verbinden. Im April ist die }{\cf17 GR\'dcNE }{Landtagsfraktion darum f\'fc
r eine Woche nach Polen gefahren, um mit unseren neuen EU-Partnern zu sprechen. Ziele waren die Hauptstadt Warschau und die Hafenstadt Danzig.
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Politik
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Unsere Gespr\'e4chspartner aus Politik und Wirtschaft sehen dem EU-Beitritt mit O
ptimismus entgegen und bewerten ihn ganz \'fcberwiegend als  gro\'dfe Chance f\'fcr ihr Land. Auff\'e4llig ist jedoch die relative Instabilit\'e4t der polnischen Politik \endash  nach der letzten Wahl war die zuvor st\'e4
rkste Fraktion (Solidarnosc) unter f\'fcnf Prozent geraten und somit nicht mehr im Parlament vertreten. Jetzt steht der Regierungspartei SLD (Sozialdemokraten = Exkommunisten) das Gleiche bevor. 
\par 
\par Die Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung gilt generell als schwierig \endash  schon wer sich mit Investoren aus dem Ausland unterh\'e4lt, gilt als verd\'e4chtig, polnische Interessen zu verschachern und korrupt zu sein. 
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Landwirtschaft
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Landwirtschaft war in den Gespr\'e4chen allgegenw\'e4rtig. Viele H\'f6
fe sind sehr klein und so arbeiten immer noch 20 Prozent der Bev\'f6lkerung (Deutschland: ca. 3 Prozent) in der Landwirtschaft. Es besteht in Polen eine gro\'dfe Bereitschaft, die \'f6
kologische Landwirtschaft sowie nachwachsende Rohstoffe und Agrotourismus weiter auszubauen. De facto wirtschaften viele Betriebe \'84\'f6kologisch\'93, we
il die Kapitalarmut zu einem sehr geringen Betriebsmitteleinsatz zwingt. Auf der anderen Seite sind erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung der Verarbeitung und Vermarktung zu beobachten. Zum Beispiel erf\'fc
llen bereits heute 80 Prozent der milchverarbeitenden Betriebe EU-Standard.
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Frauen
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Polen hat seit zwei Jahren eine Gleichstellungsbeauftragte im Ministerrang \endash 
 sie hat aber kaum Mittel und Personal. Obwohl im \'84Sozialismus\'93 die Gleichberechtigung bei der Arbeit gr\'f6\'dfer war, hatte dies kaum kulturelle Folgen f\'fcr andere Fragen der Gleichberechtigung (Hausarbeit, Gewalt gegen Frauen usw.). Ein gro\'df
es Problem und ein Politikum ist das Verbot der Abtreibung. Die Unaufrichtigkeit zeigt sich deutlich daran, dass die Zeitungen voll sind mit Anzeigen zur \'84Herstellung der Menstruationsf\'e4higkeit\'93.
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Zieloni - 2004 - Polnische Gr\'fcne
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Fast ein Jahr nach ihrer Gr\'fcndung haben Zieloni noch immer keine Zulassung als Partei. F\'fc
r die Europawahl m\'fcssen sie 70.000 Unterschriften sammeln, f\'fcr eine Organisation mit gerade 500 Mitgliedern eine fast unl\'f6sbare Aufgabe. Inhaltlich positionieren sie sich \'e4hnlich wie die }{\cf17 GR\'dcNEN }{in Deutschland. In der \'d6
ffentlichkeit werden sie allerdings eher als B\'fcrgerrechtspartei wahrgenommen. Themen wie Homosexualit\'e4t, Frauenrechte und Abtreibung lassen in dem streng katholischen Land die Wellen hoch schlagen.
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Umwelt
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {In der Umweltpolitik wurde uns Polen als Musterland vorgestellt: mit etwa 30 Prozent der Fl\'e4
che als Naturschutzgebieten und ausschlie\'dflich nat\'fcrlich flie\'dfenden Fl\'fcssen sicher nicht zu unrecht. W\'e4lder bedecken in Polen ca. 22 Prozent des Landes. In den letzten 10 Jahren wurden fast \'fcberall Kl\'e4ranlagen gebaut \endash 
 Probleme gibt es oft noch mit den defekten Leitungen. Ungel\'f6st ist auch immer noch die Abfallentsorgung, die  durch viele kleine ungesicherte Deponien gepr\'e4gt ist.
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {KZ Stutthof}{\f28\fs20\cf1 
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
Besonders eindrucksvoll war unser Besuch im KZ Stutthof, einem in Deutschland fast unbekannten Konzentrationslager. Insgesamt waren hier 110.000 Menschen inhaftiert, von denen unz\'e4hlige allein durch die menschenunw\'fcrdigen Bedingungen starben. 

\par 
\par Bei einer Begegnung mit ehemaligen Zwangsarbeitern wurde der Vers\'f6hnungsgedanke betont, und es kam zu sehr bewegenden Momenten. Der Verband der Zwangsarbeiter m\'f6chte gerne eine Reise in den L\'fcbecker und Ostholsteiner Raum or
ganisieren, wo viele Zwangsarbeiter untergebracht waren. Wir haben ihnen zugesagt, uns daf\'fcr einzusetzen. 
\par 
\par Karl-Martin Hentschel, Fraktionsvorsitzender 
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {______________________________________________________________________________
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par Stichwort: Ostseekooperation
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
Ostseekooperation, das sind die Skandinavier, die drei baltischen Staaten Litauen, Estland und Lettland, Polen, Deutschland, die russische Enklave Kaliningrad und die Region um St.\~Petersburg. Mit der Erweiterung der EU r\'fcckt die Ostsee jetzt entsch
eidend n\'e4her in ihren Wirtschaftsraum. Nur Norwegen und Russland sind nicht Mitglieder der EU.
\par 
\par Der Ostseeraum geh\'f6rt zu den Zukunftsregionen Europas. Hier leben \'fcber 50 Millionen Menschen, die einen eigenen innereurop\'e4ischen Markt bilden. Die Landesregier
ung hat die Zusammenarbeit im Ostseeraum initiiert und zu einem politischen Schwerpunkt gemacht. Zahlreiche Kooperationsb\'fcndnisse sind inzwischen entstanden.
\par 
\par Die bestehende vielf\'e4ltige Verflechtung er\'f6ffnet der Ostseeregion die Chance, gemeinsam im sch\'e4rfer werdenden Wettbewerb der europ\'e4ischen Gro\'dfregionen um Handelsstr\'f6me und Standortentscheidungen bestehen zu k\'f6
nnen. Dabei wird auf nachhaltige Entwicklung und Beachtung von \'f6kologischen Kriterien gesetzt.
\par 
\par Schleswig-Holstein unterh\'e4lt eigene B\'fcros in Danzig, Kaliningrad, Malm\'f6, Tallinn, Vilnius und Riga. Die Landesregierung wird weiterhin Motor im Ostseeraum bleiben.
\par 
\par }\pard \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\brdrb\brdrs\brdrw30 \tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 {Detlef Matthiessen, europapolitischer Sprecher der Fraktion
\par 
\par }\pard \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 {
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Selbstbestimmt und geborgen Wohnen im Alter
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {In unserer Gesellschaft wird der Anteil der \'e4lteren und pflegebed\'fcrftigen Menschen immer gr\'f6\'df
er. Die Frage, wie man auch in diesem Lebensabschnitt w\'fcrdig leben kann, bewegt viele Menschen. Das Konzept \'84Wohngemeinschaften f\'fcr \'e4ltere, pflegebed\'fcrftige und demente Menschen\'93 wird in einer Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.

\par 
\par Hierzu l\'e4dt Angelika Birk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion,  MultiplikatorInnen aus Verb\'e4nden und Institutionen sowie die interessierte \'d6ffentlichkeit am }{\f29 9. Juni 2004, 16 - 19 Uhr, }{D\'fc
sternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Raum 138, ein 
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {______________________________________________________________________________
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\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Gentechnik und Weltern\'e4hrung
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Wie wird die Landwirtschaft der Zukunft aussehen? K\'f6nnen wir mit \'d6kolandbau 9 Milliarden M
enschen ern\'e4hren oder hilft nur intensivste Gentec-Chemie-Landwirtschaft den Hunger zu besiegen?
\par Zu diesem Thema laden wir zu }{\f29 \'84Agrarpolitischen Gespr\'e4chen\'93}{ mit dem Landwirtschaftminister Klaus M\'fcller, unserem agrarpolitischen Sprecher Detlef  Matthiessen und Vertretern der Bauernverb\'e4nde am 
\par }{\f29 23. September 2004, 18 - 22 Uhr im Landeshaus in Kiel,}{ ein.
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {______________________________________________________________________________
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par Wundervolle Farbenpracht
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {zeigt der K\'fcnstler }{\f29 Volker Altenhof}{ in den R\'e4umen der }{\cf17 Gr\'fcnen}{\cf18  }{
Landtagsfraktion bis zum 30. Juni. Die Poesie seiner Werke l\'e4sst die strengen Handlungsprinzipien kaum erahnen. Mit handwerklicher Solidit\'e4
t und traditionellen Techniken bereitet sich der renommierte Maler auf seine Kunst vor. Die Temperafarben, die er verwendet, stellt er selbst her. Er experimentiert in diversen Arbeitsvorg\'e4ngen vor und auf der Leinwand, pr\'e4gt die Farbe Schicht f\'fc
r Schicht auf, schleift, schabt und greift erneut zum Pinsel. Die Laborarbeit, wie Altenhof sie nennt, ist f\'fcr den K\'fcnstler die Voraussetzung, um Motiv und Bildsprache zu finden. Nicht nur jedes Gem\'e4lde ist ein Unikat, sondern auch der Farbton. 

\par 
\par 
\par }\pard\plain \s18\ql \li0\ri0\sb28\sa57\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \f29\fs24\cf17\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Aus der Bildungsarbeit:
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {Was bedeutet die EU-Osterweiterung f\'fc
r das zivilgesellschaftliche Engagement in Europa? Im Rahmen von drei L\'e4ndertagen werden die Heinrich-B\'f6ll-Stiftungen in Schleswig-Holstein und Hamburg diese Frage mit NGO-VertreterInnen beispielhaft diskutieren und M\'f6glichkeiten f\'fc
r Kooperationen er\'f6rtern: 
\par 
\par }\pard \s15\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 {\f29 Kiel, 4.6.2004, 10.00 bis 16.00 Uhr: }{
\par Tschechische Republik: Regionale Wirtschaft und Umweltschutz
\par 
\par }\pard\plain \s2\ql \li0\ri430\sl320\slmult0\keepn\widctlpar\tx708\tqc\tx4536\tqr\tx9072\faroman\outlinelevel1\rin430\lin0\itap0 \b\fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f29\fs20 Hamburg, 17.6.2004, 10.00 bis 16.00 Uhr: 
\par }{\f28\fs20 Polen: Biolandbau, Gentechnologie, VerbraucherInnenschutz 
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par }\pard\plain \s2\ql \li0\ri430\sl320\slmult0\keepn\widctlpar\tx708\tqc\tx4536\tqr\tx9072\faroman\outlinelevel1\rin430\lin0\itap0 \b\fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f29\fs20 Kiel, 24.6.2004, 10.00 bis 16.00 Uhr: }{\f28\fs20 

\par Slowakei: Zukunft des l\'e4ndlichen Raums - Landwirtschaft - Arbeitspl\'e4tze
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par }\pard\plain \s7\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\faroman\outlinelevel6\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f29\fs20 Informationen, Adressen und Newsletter-Abo:}{\f28\fs20 
\par }\pard\plain \ql \li0\ri0\widctlpar\aspalpha\aspnum\faauto\adjustright\rin0\lin0\itap0 \fs24\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {\f28\fs20 Heinrich-B\'f6ll-Stiftung Schleswig-Holstein,  
\par Tel. 0431/9066-130, boell.s-h@t-online.de}{
\par }\pard\plain \s15\qj \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\tx170\facenter\rin0\lin0\itap0 \f28\fs20\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par }\pard\plain \s16\ql \li0\ri0\sl288\slmult1\widctlpar\facenter\rin0\lin0\itap0 \fs24\cf1\lang1031\langfe1031\cgrid\langnp1031\langfenp1031 {
\par 
\par }}
