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Am Girls´ Day haben Mädchen die Möglichkeit, in männertypische Berufe hereinzuschnuppern. Dazu gehört leider immer noch die Politik. Die Grüne Landtagsfraktion hat heute fünf Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren die Gelegenheit gegeben, in die Politik im Landeshaus hineinzuschnuppern.
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Im Mittelpunkt des Girls Day standen intensive Gespräche mit den Grünen Landtagsabgeordneten Ines Strehlau, Marret Bohn und Robert Habeck. Natürlich gab es eine Probesitzung auf den richtigen Plätzen der VolksvertreterInnen im Plenarsaal des Landtages. "Last nut not least" erlebten die Girls hitzige Diskussionen um das Landesprogramme "Kein Kind ohne Mahlzeit" im Sozialausschuss. Unterm Strich – "Politik hautnah erlebt!" |
RH: Willkommen bei den Grünen, schön dass ihr da seid. Erzählt doch noch mal etwas über den Girls Day.
Chantal: Heute können Mädchen, sich Berufe angucken, die eigentlich meist von Männern gemacht werden.
RH: Ist denn die Politik ein typischer Männerberuf?
Mira: Meistens schon, nur bei den Grünen nicht. Hier sind ja zur Hälfe Frauen.
RH: Und was machen die Jungs aus eurer Klasse heute?
Luisa: Die gehen und gucken sich Frauenberufe an. Einer geht zum Beispiel ins Altenheim. Und einige bleiben sogar zuhause und machen Hausarbeit.
RH: Wie ist es denn bei euch in der Klasse, sind die Jungs da lauter als die Mädchen?
Lara: Bei uns ist es eher anders. Da sind die Mädchen lauter und melden sich mehr. Die Jungs machen eher Blödsinn oder hören heimlich Musik.
RH: Gibt es bei euch auch Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen, melden sich bei euch auch die Mädchen mehr?
Lara: Bei uns gibt es einen Jungen, der macht aus einer Mücke einen Elefanten. Bei Fragen, wo er einfach "Ja" oder "nein" sagen könnte, redet der – ooh lang!
RH: Der wird bestimmt Politiker. Aber im Ernst: Danke, dass ihr da wart und noch viele spannende Erlebnis im Landeshaus und bei den Grünen.
