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Parlamentarisches

Die Grünen Topthemen im Landtag 2010/2011

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die wichtigsten parlamentarischen Initiativen der Grünen Landtagsfraktion vorstellen. Die vollständigen Informationen über die parlamentarischen Beratungen finden Sie im Informationssystems des Landtags. Oder haben haben Sie spezielle Fragen? Dann schreiben Sie uns.

 
24. Tagung

25.01. - 27.01.2012

Aktuelle Stunde zum Bildungsföderalismus und zum Kooperationsverbot

Wir müssen unserBildungssystem verändern. Nicht die Menschen müssen sich unserem kleinstaaterischen Bildungssystem anpassen, sondern das Bildungssystem muss sich den aktuellen Herausforderungen anpassen. Wir brauchen ein deutsches Bildungssystem, das Qualität und Mobilität gewährleistet.

Landtagsrede von Ines Strehlau

 

 


Antibiotika-Einsatz in der Tiermast

Unser Antrag enthält die Forderung nach einer lückenlosen Dokumentationspflicht für den Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung. Schwarz-Gelb hat in der Vergangenheit in unverantwortlicher Weise Ausnahmen für die Geflügelbranche geschaffen, die müssen abgeschafft werden.

17/2163

Landtagsrede von Bernd Voß

 

 


Keine Streichung von Lehrerstellen zum kommenden Schuljahr

Die überraschende Forderung des Bildungsministers nach 453 Lehrerstellen mehr motiviert uns, unseren Antrag für einen Nachtragshaushalt und den Verzicht auf die Streichung von 300 Lehrerstellen erneut in den Landtag einzubringen, in Ergänzung zu unserem Berichtsantrag "Defizite bei der Bildungsqualität abbauen". Nachdem unsere Initiative im Dezember in namentlicher Abstimmung von allen Abgeordneten der Fraktionen von CDU und FDP abgelehnt wurde, erwarten wir im zweiten Anlauf einen Erfolg.

17/2156 (neu)

Landtagsrede von Anke Erdmann

 

 


Landesjagdgesetz

Mit diesem Jagdgesetz haben Sie zwar wie üblich im Umweltbereich ins Schwarz-Gelbe getroffen, also völlig daneben. Das bestehende Landesjagdgesetz ist in der Tat reformbedürftig. Wir brauchen tatsächlich ein modernes Jagdgesetz, das auch den Ansprüchen des Tierschutzes und des Natur- und Artenschutzes gerecht wird. All dies leistet Ihr Entwurf nicht.

Landtagsrede von Marlies Fritzen

 

 


 
23. Tagung

14.12. - 16.12.2011

Denkmalschutzgesetz

Die Koalitionsfraktionen glauben, sie hätten ein gutes, neues Denkmalschutzgesetz geschaffen. Dabei haben sie Denkmalschutz nicht verstanden, sie haben Kultur nicht verstanden, das Gesetz ist grottenschlecht. Sie handeln wie der Mann, dem von Vodka-Tonic, Rum-Tonic, Gin-Tonic stets übel wurde und der nach langem Grübeln erkannte: es muss am Tonic liegen.

 17/1617(neu)

Landtagsrede von Robert Habeck

 

 


Für ein starkes Europa gleichberechtigter Partner

Mehr Demokratie in Europa, ein starkes Europäisches Parlament, ein europäischer Konvent, der transparent über die Weiterentwicklung der europäischen Verträge debattiert, über Wirtschaft, Haushalt, Finanzen, Soziales und Demokratie, das ist die Zukunft Europas. Für Deutschland ist die europäische Integration ein großes und wertvolles Geschenk: wir müssen dafür eintreten, dass es so bleibt.

17/2087

Landtagsrede von Monika Heinold

 

 

 


Keine Streichung von Lehrerstellen zum kommenden Schuljahr

Unsere Verfassung und unser Staatsverständnis beruht auf dem bedingungslosen Zuspruch zum Schutz von Minderheiten in diesem Land. Wir dürfen nicht zulassen, dass es in Deutschland wieder möglich wird mit antisemitischen Äußerungen an den Tag zu treten oder mit islamophoben und diskriminierenden Einstellungen einzelne Gruppen für soziale Missstände oder politische Entscheidungen in Geiselhaft zu nehmen.

17/2024

Landtagsrede von Anke Erdmann

 


Minderheiten

Wenn der Landeshaushalt nachhaltig saniert werden soll, wenn die Zukunftsfähigkeit des Landes gesichert werden soll, dann müssen wir auf Einsparungen und auf Einnahmesteigerungen setzen. Dann müssen starke Schultern mehr tragen als bisher. Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit müssen die Leitplanken der Haushaltspolitik des Landes sein: Daran werden wir Grünen unsere eigenen Vorschläge messen.

17/2082 und 17/2025

Landtagsrede von Rasmus Andresen

 

 

 
22. Tagung

16.12. - 18.11.2011

Bundespolitik - Aktuelle Stunde

Der Landtag begann am Mittwoch mit einer aktueller Stunde zur Bundespolitik. Robert hat deutlich gemacht, dass Steuergesetze zu Lasten von Land und Kommunen nicht akzeptiert werden dürfen, wenn wir die letzten gebliebenen politischen Spielräume auf kommunaler Ebene nicht verlieren wollen. Die katastrophale Fehlentscheidung der Herdprämie lehnten wir natürlich entschieden ab.

Rede von Robert Habeck

Pressemitteilung zur Aktuellen Stunde

 


Bundeswehr - Strukturreform

Am Donnerstag wurde die Strukturreform der Bundeswehr diskutiert. Unser Antrag (Drs. 17/1940) bekennt sich zur Reform der Bundeswehr, fordert aber finanzielle Unterstützung des Bundes für die - teilweise drastisch - wegbrechenden Strukturen in den Kommunen.

Rede von Robert Habeck

 

 

 


Föderalismus - Parlamentarische Zusammenarbeit

Freitagmorgen ging es um die Frage, wie die gemeinsame Zusammenarbeit der Länder auf parlamentarischer Ebene koordiniert und gesteuert werden kann. Dazu legten wir gemeinsam mit der SPD einen Entwurf zur Änderung der Landesverfassung vor (Drs. 17/1979), die SPD hat dazu auch einen Beschlussantrag eingebracht (Drs. 17/1894)

Rede von Ines Strehlau

 

 


Modernes Versammlungsfreiheitsgesetz - Gesetzentwurf

Nachdem die Zuständigkeit beim Versammlungrecht am 01.09.2006 vom Bund auf die Länder gewechselt ist legten wir einen Gesetzentwurf vor, der ganz klar die Betonung auf die Freiheit legt. Damit greifen wir die aktuelle Diskussionen zum Versammlungsgesetz auf und stellen ein modernes Regelwerk vor

Rede von Thorsten Fürter

 

 

 

 

 
21. Tagung

05.10. - 07.10.2011

CCS-Gesetz

CDU und FDP in Bund und Land haben zu verantworten, dass es noch immer kein CCS-Gesetz gibt, welches tatsächlich hält was es verspricht. Nun gilt es eine Lösung nach österreichischem Vorbild zu finden, dort hat eine große Koalition CO2-Verpressung auf ihrem gesamten Staatsgebiet ausgeschlossen. Das wäre das Beste auch für Deutschland, jedenfalls für Kohle-CO2. Dafür sollten wir ab heute kämpfen und zwar am besten wieder gemeinsam. Schleswig-Holstein ist kein Land für CCS.  17/1775

Landtagsrede von Robert Habeck

 


Studierendenansturm und Wohnraummangel

Das aktuelle Chaos um Studienplätze und fehlenden Wohnraum zeigt, welch mangelhaftes Verständnis die Politik für die Zukunftsperspektiven und Ängste der jungen Generation hat. Es ist absolut unverständlich, dass sich die Regierung dagegen verwehrt, eine Task Force zur Situation an den Hochschulen einzurichten und dort unter anderem eine Entzerrung des Studienangebots, der Lehrpläne und aber auch die Einführung des dialogorientierten Serviceverfahrens zu diskutieren. -  Drs. 17/1881

Landtagsrede von Rasmus Andresen

 

 

 


Rechtspopulismus

Unsere Verfassung und unser Staatsverständnis beruht auf dem bedingungslosen Zuspruch zum Schutz von Minderheiten in diesem Land. Wir dürfen nicht zulassen, dass es in Deutschland wieder möglich wird mit antisemitischen Äußerungen an den Tag zu treten oder mit islamophoben und diskriminierenden Einstellungen einzelne Gruppen für soziale Missstände oder politische Entscheidungen in Geiselhaft zu nehmen. Drs. 17/1775

Landtagsrede von Luise Amtsberg

 


Finanzplan

Wenn der Landeshaushalt nachhaltig saniert werden soll, wenn die Zukunftsfähigkeit des Landes gesichert werden soll, dann müssen wir auf Einsparungen und auf Einnahmesteigerungen setzen. Dann müssen starke Schultern mehr tragen als bisher. Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit müssen die Leitplanken der Haushaltspolitik des Landes sein: Daran werden wir Grünen unsere eigenen Vorschläge messen. Drs. 17/1741

Landtagsrede von Monika Heinold

 

 

 

 
20. Tagung

14.09. - 16.09.2011

Neuordnung des Glücksspiels

In der Sache ist es richtig, die Sportwetten zu liberalisieren. Wir haben aber dennoch den Gesetzesentwurf von CDU und FDP abgelehnt, weil er zum einen sehr Glücksspiellobby-freundlich ist und weil wir zum anderen entschieden gegen einen Alleingang des Landes sind. Unsere Resolution zum Gesetz: 17/1801

Landtagsrede von Monika Heinold
TV-Bericht auf RTL

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Europa in Zeiten der Krise

Robert Habeck hat  in einer Grundsatzrede deutlich gemacht, wie wichtig es gerade in der Finanzkrise ist, den europäischen Gedanken weiter zu entwickeln und zu stärken.

Landtagsrede von Robert Habeck


Inklusion im Bildungssystem

Wir haben im Frühjahr den Bildungsminister aufgefordert, ein Konzept vorzulegen. Heraus gekommen ist ein Bericht, der erst mal gut klingt, aber eigentlich nichts aussagt. Ein Konzept ist jedenfalls nicht zu erkennen, noch nicht einmal eine Perspektive. 17/1568

Landtagsrede von Anke Erdmann

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19. Tagung

24.08. - 26.08.2011

 

Einheitliche Bildungsleitlinien für alle Bundesländer!

Wir haben konkrete Bereiche genannt, für die es zukünftig verbindliche bundesweit geltende Regelungen geben muss. Denn wir brauchen einheitliche Bildungsleitlinien für alle Bundesländer,  Kleinstaaterei bringt uns nicht weiter. Der Bildungsföderalismus muss neu gestaltet werden.  (Drs. 17/1602).

Landtagsrede von Ines Strehlau

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Verwaltungsstrukturreform

Wir sind mit Erfolg gegen die bestehende Ämterstruktur vor das Landesverfassungsgericht gezogen, um die Demokratie in den Kommunen zu verbessern. Der Entwurf der Landesregierung verliert dieses Ziel völlig aus den Augen. Wir haben ein Anreizsystem für die Gemeinden vorgeschlagen und Bürgerbeteiligung statt Krämerei im Hinterzimmer.  (17/1693).

Landtagsrede von Robert Habeck


Bericht und Beschlussempfehlung des Untersuchungsausschusses der HSH Nordbank

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur HSH Nordbank legt seinen Abschlussbericht vor (Drs. 17/1675 und 17/1676 (nicht öffentlich)). Unser Fazit: Nach der Krise ist vor der Krise. Den Grünen Abschlussbericht (pdf) findet ihr hier.

Landtagsrede von Thorsten Fürter  

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Keine Steuerausfälle für Land und Kommunen

Wir haben noch einmal betont: Schleswig-Holstein kann sich keine Steuerausfälle durch Steuersenkungen leisten, die Landesregierung muss Steuergesetze, die zu Steuerausfällen für Land und Kommunen führen, im Bundesrat ablehnen (Drs. 17/1632).

Landtagsrede von Monika Heinold

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18. Tagung

29.06. - 01.07.2011


Steuersenkung? Nein danke!

Zum Auftakt der LT-Sitzung brachten wir einenDringlichkeitsantrag ein, der die Landesregierung auffordern sollte, im Bundesrat keiner Steuersenkung zu Lasten des Landes und der Kommunen zu zustimmen. Leider hat unser Antrag die notwendige zwei-drittel-Mehrheit verfehlt, weil die Regierungsfraktionen keinen Handlungsbedarf aus Schleswig-Holstein sahen. (Drs. 17/1632)

Pressemitteilung der Landtagsfraktion zum Dinglichkeitsantrag


Regierungserklärung zur Energiepolitik

Der Ministerpräsident hat am Donnerstag eine Erklärung zur Energiepolitik der Landesregierung, der Kehrtwende der Bundesregierung und den Plänen für die nähere Zukunft vorgestellt. Der Regierung plant unter anderem eine "umfangreiche" Bürgerbeteiligung vorzunehmen, unter anderem mit Dialogforen - entsprechend dem Dialogforum zur Fehmarnbeltquerung. Wir werden uns im Weiteren dafür einsetzen, dass das Wort "Dialog" keine Worthülse bleibt - beim Netzausbau und bei Fehmarnbelt.

Hier ist unser Stromplan zu finden
Landtagsrede von Robert Habeck
                       Youtube-Video der Rede


Namentliche Abstimmung zu Sinti und Roma in die Verfassung

Gemeinsam mit SPD, Linke und SSW forderten wir die Aufnahme der Sinti und Roma deutscher Staatsangehörigkeit in den Artikel 5 Abs. 2 Satz 2 der Landesverfassung (Drs. 17/268). Damit sollte eine Gleichstellung der Sinti und Roma mit der nationalen dänischen Minderheit und der friesischen Volksgruppe auf Schutz und Förderung gewährleistet werden. Trotz namentlicher Abstimmung haben die Abgeordneten aus FDP und CDU sich nur enthalten, obwohl insbesondere in der FDP viele Abgeordnete der Sache nach zustimmen, dies aus Rücksicht auf die CDU jedoch nicht im Abstimmungsverhalten zeigten. Die nötige zwei-drittel-Mehrheit wurde somit verfehlt.

Landtagsrede von Rasmus Andresen
                    Youtube-Video der Rede


Folgen der Stilllegung von Krümmel und Brunsbüttel

Wir wollten von der Landesregierung einen mündlichen Bericht (Drs. 17/1575) zu den Folgen der endgültigen Stilllegung von Brunsbüttel und Krümmel. Unter anderem wollten wir detaillierte Informationen über die genauen rechtlichen Grundlagen der Stillegungsverfügung, den Zeitraum des Rückbaus der AKW, das Volumen der radioaktiv belasteten Materialien und die Unterrichtung der örtlichen Bevölkerung. Der Bericht der Landesregierung fiel leider sehr dürftig aus.

Landtagsrede von Detlef Matthiessen

  

 

 
17. Tagung

25. - 27.04.2011


Finanzsituation des Landes
Der Landtag begann mit einer Aktuellen Stunde zur Steuerschätzung und einer Debatte über die Antwort der Landesregierung auf unsere Große Anfrage „Finanzielle Situation des Landes Schleswig-Holstein“ (Drs. 17/1352).

Rede von Monika Heinold zu steuer- und haushaltspolitischen Konsequenzen aus der jüngsten Steuerschätzung

Rede von Monika Heinold zur finanziellen Situation des Landes

Wer Lust hat, sich mit der Finanzpolitik des Landes intensiver zu beschäftigen, kann auf unserer Seite www.mitmachhaushalt.de Informationen finden und über verschiedene Haushaltsvorschläge abstimmen.

Wie sich die finanzielle Situation des Landes entwickelt, wird auch durch die Wirtschaftspolitik bestimmt. Die Grünen veranstalten am 8. Juni einen großen Wirtschaftskongress, zu dem ich euch herzlich einladen möchte. Mehr Infos dazu gibt es hier: BIP-Kongress


Grünlandverlust
Blühende Wiesen und Weiden tragen zum Artenreichtum unseres Landes bei. Doch die Fläche schrumpft immer mehr - dies geht aus einem Bericht der Bundesregierung hervor. Wir forderten darum: Dauergrünland wirksam schützen Drs. 17/1495.
    - 1. in bestimmten für den Wiesenvogelschutz bedeutsamen Gebieten ein totales Umbruchverbot für Grünlandflächen zu erlassen und durchzusetzen,
    - 2. einen Umbruch von Dauergrünland in der Brutzeit (1. April bis 30. Juni) generell zu untersagen
Dieser Antrag scheiterte an den Stimmen von FDP/CDU.

Rede von Marlies Fritzen


Energiewende
Die Diskussion um die Energiewende geht in eine entscheidende Phase, wir haben unseren “Stromplan“ dem Landtag zur Debatte vorgelegt (Drs. 17/1459).

Rede von Detlef Matthiessen


Grüner Erfolg:
Unserem Antrag „Residenzpflicht aufheben“ wurde zugestimmt (Drs. 17/110)! Mit der Abschaffung der Residenzpflicht hat Schleswig-Holstein Nägel mit Köpfen gemacht. Diese Entscheidung ist ein gewaltiger Schritt hin zu einer humanitären Flüchtlingspolitik. Zumindest in dieser Frage setzt sich Schleswig-Holstein innerhalb Deutschlands an die Spitze eines toleranteren Umgangs mit Geduldeten und Gestatteten.

  

 

 
16. Tagung

23. - 25.03.2011

Regierungserklärung zur Atompolitik
In den letzten Tagen hörte man immer wieder, die Natur sei eben unberechenbar. Nun, das ist sie. Aber das ist nichts Neues. Das Neue ist: Die Technik ist unberechenbar. Hilflos und fassungslos schauen wir zu. Das ist das Unfassbare. Die Maxime der Aufklärung verkehrt sich ins tragische Gegenteil. Die Menschheit erlebt die selbstverschuldete Unmündigkeit. Und begreift die moderne Welt nicht, dass sie die Möglichkeiten ihrer eigenen Vernichtung geschaffen hat, besiegelt sie ihr eigenes Schicksal. Früher oder später. Oder, um es mit den Worten Jean Paul Sartres zu sagen: "Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."

Rede von Robert Habeck

Video der Rede Robert_AntiAtomRede_110323.JPG

 


 

Änderung des Wahlgesetzes
Mit unserer Klage ist es uns gelungen, erhebliche Änderungen im Wahlrecht zu erringen, die es sonst nicht gegeben hätte. Die Anzahl der Abgeordneten kann ein Gericht nicht erzwingen, hier ist Vernunft und Selbstbeschränkung des Parlamentes gefragt. Wir sind der Auffassung, dass Schleswig-Holstein in der Regel mit 69 Abgeordneten auskommen sollte. Das nun von CDU, FDP und SPD durchgesetze Wahlrecht mit 35 Wahlkreisen wird dazu führen, dass wir wieder einen zu großen zu teuren Landtag bekommen werden.

Rede von Thorsten Fürter

Video der Rede Thorsten_WahlG_Rede_110323



 

Ausreichend Studienplätze sicherstellen
Wer Schleswig-Holstein zukunftsfest gestalten will, muss auch nachhaltige Konzepte entwickeln. Das Schaffen von weiteren Studienplätzen, die mehr als dringend benötigt werden, könnte hier ein erster Ansatz sein. Der Änderungsantrag der Regierungsfraktionen bringt uns nicht weiter. Im Juni soll die Landesregierung berichten. Doch wer bis Juni schläft, der wacht zu spät auf.

Rede von Rasmus Andresen

Video der Rede Rasmus_Studienplaetze_110323.JPG

  

 

 
15. Tagung

23.-25.02.2011

Schleswig-Holstein steht zusammen gegen eine Einlagerung von CO2

Der Landtag hat sich gegen CCS in Schleswig-.Holstein ausgesprochen, da sind sich alle Fraktionen ausnahmesweise einmal einig. Bei aller Gemeinsamkeit gegen ein CO2-Endlager ist es unverständlich, dass CDU und FDP neue Kohlekraftwerke in Brunsbüttel "CCS-ready" bauen wollen. Die Kraftwerke sollen mit CCS-Technik nachgerüstet werden, wenn diese irgendwann mal ausgereift ist. Das abgetrennte CO2 soll dann aber nicht in Schleswig-Holstein, sondern in Brandenburg endgelagert werden. St. Florian lässt grüßen, konsequent ist das nicht.

Rede von Detlef Matthiessen


Das Schweigen der Lämmer

Es wäre die Chance gewesen, die Linie und die Einheit der Regierung darzustellen, doch stattdessen schweigt sie. Entweder ist die Regierung also sprachunfähig oder sie hält es für unnötig, ihre Politik zu erläutern. Das eine wäre schlimm, das andere arrogant.

Rede von Robert Habeck

Video der Rede im Fraktionskanal auf Youtube!


Fragestunde mit Ekkehardt Klug

Der Ärger um den „Psychoerlass“ zur Umsetzung von G8/G9 von Bildungsminister Klug hat offenbar gemacht, wie unausgegoren das Schulgesetz wirklich ist. Im Rahmen einer von uns beantragten Fragestunde wurde der Minister ins Kreuzverhör genommen - insgesamt 105 Minuten musste Minister Klug Rede und Antwort stehen

Hier die Ergebnisse in der Kurzübersicht


Landtagsreden bei Youtube

Anke Erdmann zur Kitafinanzierung  Anke Erdmann zur Kitafinanzierung

 

 

Detlef Matthiessen zur Entwicklung der Stromnetze Detlef Matthiessen zur Entwicklung der Stromnetze  

 

 

Marlies Fritzen zu Offshore Windkraft Marlies Fritzen zu Offshore-Windkraft

 

 

Monika Heinold zum Finanzhaushalt des Landes  Monika Heinold zum Finanzhaushalt

 

 

Robert Habeck zur aktuellen Stunde "Politische Führung"  Robert Habeck zur Politischen Führung im Lande

 

 

  

 

 
14. Tagung

26.-28.01.2011

Schulgesetz

Wir hatten in einem Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung gefordert, die Schulgesetz Debatte nach einer gründlichen Prüfung der Initiative "Schulfrieden jetzt" zu führen - leider vergeblich.
Obwohl die Regierung in der Debatte fast nur aus der Defensive heraus agierte, wurde der Gesetzentwurf mit all seinen Fehlern gegen die Stimmen der Opposition angenommen.
Was die Schulen brauchen, ist ein verlässlicher Rahmen und Unterstützung im Detail. Die Regierung macht genau das Gegenteil: Sie nimmt den Gemeinschaftsschulen ihren Wesenskern (verpflichtendes gemeinsames Lernen), sie stiftet im Gymnasialen Bereich Chaos (Y-Modell).

Rede Anke Erdmann


Berichtsantrag Brunsbüttel

Das von uns beauftragte Gutachten der Umweltrechtlerin Dr. Cornelia Ziehm kommt eindeutig zu dem Schluss, dass die Betriebsgenehmigung für Brunsbüttel nach Immissionsschutzrecht abgelaufen ist und nur nach aktuellem Stand wieder erteilt werden darf - das wäre das Aus für das AKW.
Die Regierung folgt der Rechtsauslegung des Gutachtens leider nicht, was heisst, dass der Kampf um Brunsbüttel aller Vorraussicht nach anders entschieden werden wird.

Rede von Robert Habeck


Dioxindebatte

Vor dem Hintergrund der aktuellen Funde von Dioxin in Eiern und Geflügelfleisch ist eine Reform des Futtermittelrechts dringend erforderlich. Daher forderten wir, dass Schleswig-Holstein seiner Verantwortung nachkommt und eine Bundesratsinitiative zur Verbesserung des Futtermittelrechts anstößt. Die Regierungsparteien stellen sich hier stur und verteidigen den Status quo. Im Ausschuss werden wir weitere Überzeugungsarbeit leisten.

Rede von Bernd Voß

 

 
13. Tagung

15.- 17.12.2010

Haushaltsdebatte
Der Doppel-Haushalt wurde nach einer fast sieben stündigen Beratung mit den Stimmen von FDP und CDU verabschiedet. Er sieht Kürzungen in allen Bereichen, aber vor allem in den Bereichen Soziales, Kultur und Bildung vor. Somit wird sich die soziale Schieflage weiter verfestigen.
Unser Gegenentwurf sieht zwar auch straffe Kürzungen vor, aber an Stelle eines Kahlschlags fordern wir unter anderem ein 100 Millionen Bildungspaket, welches die Situation in KiTas, Schulen und Hochschulen insgesamt verbessern würde und somit diesen Entwicklungen entgegen treten würde.
Denn eines ist uns klar:
                 Solidität und Solidarität gehören zusammen.

Rede von Robert Habeck
Youtube-Video der Rede
Unsere Haushalts-Resolution (Drs. 17/1115)


Wahlgesetz und Verfassungsänderung
Gemeinsam mit dem SSW haben wir gefordert, die aktuell 40 Wahlkreise auf 27 zu reduzieren, damit der Landtag nie wieder so aufgebläht sein wird und 69 Abgeordnete die grundsätzliche Höchstzahl sind. CDU/FDP/SPD bildeten eine interessante Koalition, deren Ziel es ist, die Zahl der Wahlkreise um nur fünf zu reduzieren und die Verfassung an das Wahlgesetz anzupassen.
Wir halten diesen Weg für grundlegend falsch, das Gesetz muss der Landesverfassung entsprechen und nicht die Landesverfassung dem Gesetz.

Rede von Robert Habeck
Youtube-Video der Rede
Unser mit dem SSW gemeinsam erarbeiteter Gestzentwurf zum Wahlgesetz (Drs. 17/1047 [neu])


Tierschutzverordnung bei Nerzen
Im Zuge der veränderten Tierschutzverordnung für Pelztiere haben wir die berechtigte Sorge, dass die Haltungsverbesserungen nicht konsequent umgesetzt werden könnten. Daher forderten wir die Landesregierung auf, die Umsetzung in den "Farmen" mit Argus-Augen zu beobachten. Leider wurde der Antrag in den Ausschuss weiter geleitet, wir werden dort hartnäckig bleiben.

Rede von Marlies Fritzen
Gemeinsamer Antrag der Oppositionsfraktion (Drs. 17/1063)


Regionalökonomische Bedeutung der Hochschule Lübeck
Die Antworten der Regierung auf unsere Große Anfrage zum Standort Lübeck grenzen an Arbeitsverweigerung. Die Antworten als dünn und wenig konkret zu bezeichnen ist noch nett formuliert. Auf keine unserer Fragen konnte die Landesregierung adäquat antworten, wir werden nicht loslassen und in den Ausschüssen darauf drängen, vernünftige Antworten zu bekommen.

Rede von Andreas Tietze
Große Anfrage mit Antworten der Landesregierung (Drs. 17/0952)

 

 
12. Tagung

17.- 19.11.2010

Große Sozialdebatte

Vier Anträge (TOPs 16, 29, 34 und 41) sorgten für eine hitzige Debatte über die Zukunft des Sozialstaates und dem Raubbau, den die Schwarz-Gelben Regierungen in Bund und Land daran betreiben. Die Fehler, die bei der Konzeption von Hartz IV durch die rot-grüne Regierung im Bund gemacht wurden, werden nun nicht korrigiert, sondern einzementiert und verstärkt.
Diese Entwicklung führt dazu, dass der Graben, der sich durch unsere Gesellschaft zieht, nicht geschlossen wird - im Gegenteil.
Wir setzten uns unter anderem dafür ein, dass Mobilitätskosten im Regelsatz endlich angemessen berücksichtigt werden. (Drs. 17/0984)

Ausserdem wurden nach zähem Ringen - und leider auch mit einigen Abstrichen in der Konsequenz - Kinderrecht in die Landesverfassung aufgenommen. (Drs. 17/0995)

Rede von Marret Bohn
Rede von Rasmus Andresen zur Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung


Große Energiedebatte

In die etwa zwei Stunden andauernde Energiedebatte flossen viele Aspekte ein:
- Die Offshore-Strategie des Landes
- Die Sicherheit von Atomkraftwerken bei Laufzeitverlängerungen
- Geplante Kohlekraftwerke in Brunsbüttel
- Die Auswirkungen des 11. und 12. Änderungsgesetzes zum Atomgesetz auf SH (Unser Antrag: Drs. 17/0969; Der Regierungsbericht: Drs.17/1020)

In allen Punkten sind wir enttäuscht darüber, wie die Landesregierung (vor allem die CDU) Prioritäten setzt und Chancen links liegen lässt, die in Schleswig-Holstein für einen nachhaltigen Aufschwung sorgen könnten.
Die Energiedebatte wird im Wirtschaftsausschuss weitergeführt - wir bleiben weiterhin hartnäckig.

Rede von Detlef Matthiessen


Von uns beantragte aktuelle Stunde: Keine Verzögerung beim Kanal-Ausbau!

Schleswig-Holstein muss gegenüber dem Bund den Rücken gerade machen und verkünden, der Ausbau des NOK ist für unser Land das allerwichtigste Projekt. Die Prioritäten aller Projekte sollten weder bei der Elbevertiefung noch der Fehmarn-Belt-Querung liegen.
Die Haltung von CDU und FDP, alle Großprojekte per se zu unterstützen ist falsch, denn es bedarf einer Gesamtschau der Vor- und Nachteile für Schleswig-Holstein und einer Priorisierung.
Das Gießkannenprinzip der Regierung funktioniert in den seltensten Fällen, was sich nun als Verzögerung des Zeitplanes äussert. Der Ausbau des NOK bietet überzeugende Vorteile, die die Nachteile aufwiegen - daher setzen wir uns für den Ausbau ein.
Eine weitere Verschleppung des Zeitplans durch die Regierung ist nicht akzeptabel.

Rede von Andreas Tietze


Nach langem Warten: Regierung stellt Hochschulpolitisches Konzept vor

Was lange wärt, wird gut. Soweit die Theorie, die Landesregierung beweist das Gegenteil und legt anstelle eines Konzeptes der nächsten Jahre, jediglich eine Beschreibung des Status Quo dar. (Drs. 17/0882) Das so genannte Konzept gibt einen guten Einblick in die hochschulpolitische Landschaft, mehr aber auch nicht.

Rede von Rasmus Andresen

 

 

 
11. Tagung

06.- 09.10.2010

Schulfrieden durch einen runden Tisch

Mit dem Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Schulgesetzes (Drs. 17/858) will die Regierung eine schulpolitische Rolle rückwärts machen. Stattdessen fordern wir einen runden Tisch zur Schulpolitik, bei dem die Interessen aller einbezogen werden.

Zusätzlich haben wir einen Landtagsantrag zur Stärkung der Schulen in Freier Trägerschaft eingebracht. (Drs. 17/510)

Rede von Anke Erdmann


Aktuelle Stunde zu Hartz-IV-Regelsätzen

Die Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze auf 364 Euro ist eine bittere Enttäuschung für die Bezieher. Nur fünf Euro mehr im Monat ist zu wenig. Mindestens 420 Euro wären nötig, um das Existenzminimum sicherzustellen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Landesregierung diesem unsozialen Vorhaben im Bundesrat die Zustimmung verweigert.

Rede von Marret Bohn


Flughafen Lübeck-Blankensee im Sinkflug:

Wie haben im Wirtschaftsausschuss gefordert, dass keine Landesmittel in Höhe von 1,76 Mio Euro für den Ausbau des Flughafens Lübeck-Blankensee eingesetzt werden. Ob Ryanair jemals eine Basis in Lübeck einrichtet steht in den Sternen. Im Winterflugplan ab dem 31.10.2010 werden 5 Linien komplett gestrichen, statt 56 Abflüge pro Woche wie im Sommerflugplan bleiben nur noch 16 Abflüge pro Woche übrig.

Rede von Andreas Tietze


Missbilligungsantrag gegen Wirtschaftsminister de Jager: Entschließung zur Verlängerung der Konzession zur Ölförderung im Wattenmeer

Bereits am 11. Mai 2010 wurde die Konzession Heide-Mittelplate zur Ölförderung bis 2041 verlängert, statt sie Ende 2011 auslaufen zu lassen. Minister de Jager hat das Parlament darüber nicht wahrheitsgemäß informiert. Wir akzeptieren die Fehlinformation von Minister de Jager genauso wenig wie die Verlängerung der Ölförderung und haben daher einen Missbilligungsantrag gestellt (Drs. 17/890). Auch die Tatsache, dass es ein einzelner Abteilungsleiter war, der im Alleingang und ohne Einbeziehung des Umweltministeriums gehandelt hat, kritisieren wir scharf. Es kann nicht angehen, dass ein Beamter über einen RWE-Antrag entscheidet, der gleichzeitig Mitglied im Beirat einer RWE-Tochtergesellschaft ist. Der Minister hätte dies nicht zulassen dürfen.

Rede von Marlies Fritzen

 

 

 
10. Tagung

08.- 10.09.2010

Erste Lesung Landeshaushalt 2011/12 (17/740 und 17/741) und mittelfristige Finanzplanung 2010-2020 (17/803):

Wir haben eine ehrliche Finanzplanung eingefordert, welche aufzeigt, dass Schleswig-Holstein den Landeshaushalt aus eigener Kraft nicht sanieren kann. Die mittelfristige Finanzplanung der Regierung hat unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Aufwachsend bis zum Jahr 2020 fehlen 1,7 Mrd. Euro in der Landeskasse. Außerdem haben wir betont, wie wichtig es ist, trotz notwendiger Einsparungen, in Bildung und Klimaschutz zu investieren.

Rede von Robert Habeck


Neuwahlen schon 2011 (17/830):

Mit unserem Dringlichkeitsantrag wollen wir darauf hinwirken, dass Schwarz-Gelb ihre Zufallsmehrheit nicht zwei Jahre lang aussitzt.

Rede von Thorsten Fürter


Aktuelle Stunde zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken:

Die Bundesregierung ist vor der Stromlobby eingeknickt, mit fatalen Auswirkungen! Wir haben deshalb eine aktuelle Stunde angemeldet, um zu klären, welche Auswirkungen die geplanten Laufzeitverlängerungen auf die Energiepolitik in Schleswig-Holstein haben.

Rede von Robert Habeck
Rede von Detlef Matthiessen


Streit um bessere Bildung nicht auf dem Rücken der LehrerInnen austragen (17/802):

Mit unserem Antrag fordern wir, dass die unangemessenen Konsequenzen aus dem Lehrerstreik zurückgenommen werden (zwei LehrerInnen, die gestreikt haben, wurde die Beförderung auf einen Schulleiterposten verwehrt).

Rede von Anke Erdmann

 

 
9. Tagung

07.- 09.07.2010

Der Landtag begann mit einer Aktuellen Stunde zur finanziellen Situation der Schleswig-Holsteinischen Kommunen. In welcher Höhe und wann können Kommunen und Land mit den vom Ministerpräsidenten angeblich ausgehandelten Kompensationen für das Wachstumsbeschleunigungsgesetz rechnen? Ein entsprechende Antwort (Drs. 17/664) auf unsere Kleine Anfrage ist vernichtend: auf absehbare Zeit ist überhaupt keine Kompensation in Sicht.

Rede von Monika Heinold


Die große Energiedebatte mit unseren beiden Anträgen verlief desaströs für die Umwelt:
Der Antrag "Laufzeitverlängerungen von Atom verhindern" (Drs. 17/686) welcher bedeutet hätte, dass die Landesregierung eine Beteiligung des Bundesrates bei der Abstimmung über die Laufzeitverlängerungen einfordert und bei einer entsprechenden Abstimmung mit nein stimmen würde, wurde mit den Stimmen der Fraktionen CDU und FDP abgelehnt.

Rede von Robert Habeck


Unser Antrag auf eine nachhaltige Nutzung der Biomasse (Drs. 17/704)  wurde zur weiteren Beratung in den Umwelt- und Agrarausschuss überwiesen. Die anderen Fraktionen waren sich mit uns einig, dass die stete "Vermaisung der Landschaft"  ein Problem darstellt.

Rede von Bernd Voß


Bei der Debatte um eine Änderung des Schleswig-Holsteinischen Abgeordnetengesetzes forderten wir eine Ausweitung der Kürzungen bei den parlamentarischen Spitzenverdienern - nicht nur Parlamentarische Geschäftsführer, Fraktionsvorsitzende und LandtagspräsidentInnen sollten weniger verdienen (Entwurf von CDU-FDP, Drs. 17/608), sondern auch die MinisterInnen (Unser Entwurf, Drs. 17/709). Dies wurde mit den Stimmen der Regierungsfraktionen abgelehnt.
Dazu sagte Monika Heinold an die Landesregierung gerichtet:
„Sie verabschieden das KiTa-Gesetz in 48 Stunden, verschieben aber Kürzungen bei den Ministern auf den St. Nimmerleinstag"

Rede von Monika Heinold


Mit unserem Antrag 17/702 wollten wir die Regierung zwingen, endlich Hintergrundpapiere und Risikoanalysen ihrer Haushaltsvorschläge herauszurücken. Ein Änderungsantrag der Fraktionen CDU und FDP reduzierte dies auf "die für die Entscheidung der Landesregierung und die Empfehlung der Haushaltstrukturkommission maßgeblichen Unterlagen". Gegen die Stimmen aller Oppositionsfraktionen wurde dieser Änderungsantrag angenommen.

Rede von Robert Habeck

 

 
8. Tagung

16.- 18.06.2010

Der Ministerpräsident hat in einer Regierungserklärung den Sparkurs seiner Regierung erläutert. Für uns hat Robert Habeck gekontert, unsere Alternativen zum Sparkonzept der Landesregierung dargestellt und gefordert, dass es eine Finanzplanung bis 2020 geben wird, aus der erkennbar wird, ob die Finanzplanung der Landesregierung aufgeht.

Rede von Robert Habeck


CDU/FDP haben die Änderung des Kita Gesetzes in einer Landtagssitzung in 1. und 2. Lesung durchgepaukt. Damit bricht die Landesregierung ein zentrales Wahlversprechen. Die GRÜNE Fraktion hat in namentlicher Abstimmung mit Nein votiert (Drs.: 17/610)


Beim Sparkassengesetz haben CDU/FDP kräftig nachgebessert, aber der Webfehler bleibt weiterhin bestehen. Noch immer ist nicht geklärt ob die HASPA von der EU als öffentlich-rechtlich oder als privatrechtlich eingestuft wird. Damit kann die Gesetzesänderung der Einstieg in die Privatisierung der Sparkassen sein. Auch hier haben wir in namentlicher Abstimmung mit Nein gestimmt (Drs.: 17/585)

Rede von Monika Heinold


Die Fragestunde zur Uni Lübeck und unser Antrag „Hochschulgipfel für SH“ greifen die katastrophale Bildungspolitik der Landesregierung auf. Begleitet wurde die Debatte am Mittwoch von einer großen Studenten-Demo vor dem Landeshaus - mit mehr als 14.000 Teilnehmern die größte Demonstration in Kiel seit über 30 Jahren. (Drs.: 17/597)

Rede von Rasmus Andresen

 

 

 
7. Tagung

19.- 21.05.2010

Aktuelle Stunde zu der Landesweiten Aktion "Kürzt den Kindern nicht die Zukunft".
Die Initiative fordert von der Landesregierung – wie wir auch – das beitragsfreie KiTa-Jahr beizubehalten und weitere Kürzungen bei den Kurzen zu unterlassen.

Rede von Monika Heinold


Die Schuldenbremse wurde in der Landesverfassung verankert. Es ist gelungen einen gemeinsamen Gesetzentwurf von CDU, SPD, FDP, Grüne und SSW zu erarbeiten, welche unsere drei grünen Kernforderungen beinhaltet: (Drs. 17/516 und 17/517)
       • Einrichtung eines kommunalen Schutzwalles
       • Die zulässige Verschuldung wird nicht mehr durch klassische Investitionen -
          wie etwa den Straßenbau - bestimmt
       • Bundes- und europapolitische Entscheidungen dürfen das Ziel des Landes, die  
          Schuldenbremse einzuhalten, nicht konterkarieren
Rede von Monika Heinold


Wir kämpften für den Erhalt der Universitätskliniken im Lande, die Landesregierung will die Uni-Kliniken Kiel und Lübeck privatisieren.
Dazu ein Antrag der SPD (Drs. 17/519) und die Antwort der Landesregierung auf unseren Bericht (Drs. 17/372)

Rede von Andreas Tietze


Die große Bildungsdebatte folgte:
Auf unseren Antrag hat die Landesregierung einen Bericht zur Umsetzung des 10% Ziels abgeliefert. (Drs. 17/451) Außerdem stellten wir folgende Anträge:
         • Kooperationsverbot in der Bildungspolitik kippen – Schulen vereint stärken
            (Drs. 17/500)
         • Unterrichtsverpflichtung für Lehrkräfte neu ordnen (Drs. 17/501)
         • Hochschulentwicklung mit Augenmaß (Drs. 17/534)

Rede von Robert Habeck
Rede von Rasmus Andresen

 

 

 
6. Tagung

17.-19.03.2010

Wir hatten erneut einen Versuch gestartet:
Abgeordnete und MinisterInnen sollen ihre Nebentätigkeiten offen legen.
Der gemeinsame Gesetzesentwurf mit den Fraktionen der Linken, SPD und SSW (Drs. 17/402),Transparenz bei Abgeordnetenverhalten sicherstellen (Drs. 17/403), Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Beamtengesetzes für das Land (Drs. 17/404), Entwurf zur Änderung der Verhaltensregeln für die Abgeordneten des LTSH (Drs. 17/405).

Rede von Thorsten Fürter


Ohne Kultur ist alles nichts.
Wir wollten es genau wissen und hatten einen Bericht zur Kulturförderung in Schleswig-Holstein angefordert Drs. 17/332.

Rede von Robert Habeck

Video "Ohne Kultur ist alles nichts"


Kinderrechte stärken.
Der Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Landesverfassung des Landes Schleswig-Holstein der Volkinitiative "Kinderrecht stärken - Ärmut bekämpfen" (Drs. 17/370) hat dazu geführt, dass die Rechte von Kindern auch von der Regierung thematisiert wurden.

Rede von Rasmus Andresen


Landesentwicklungsplan 2010 - 2025: 
Dem Degegulierungs- und Chaosplan von CDU und FDP (Drs. 17/400) hatten wir ein geordnetes Verfahren entgegen gestellt. Drs. 17/413

Rede von Robert Habeck

 
5. Tagung

24.-26.02.2010

Das sogenannte Hartz IV Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat auch in Schleswig-Holstein die Debatte um die Zukunft unseres Sozialstaates neu entfacht. Jedoch zettelte die FDP-Fraktion eine "Debatte um die Debatte" an, die Probleme der Ärmsten und Schwächsten sollen möglichst ausgeblendet werden. Dem Drang nach Diskriminierung und Verallgemeinerung der FDP treten wir entschieden entgegen.

Rede von Robert Habeck

Wichtiger sind die inhaltlichen Auseinandersetzungen mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes über die Hartz-IV-Regelleistungen Drs. 17/257, über die Notwendigkeit das Grundgesetz zu ändern, um überall Optionskommunen zu ermöglichen Drs. 17/230, Drs. 17/267 für eine faire Verteilung der Kosten der Unterkunft Drs. 17/87, Drs. 17/143

Rede von Marret Bohn


Die Landesregierung hat einen verfassungswidrigen Gesetzesentwurf Drs. 17/108 für ein neues Landesnaturschutzgesetz eingebracht. Dieser Entwurf stellt privates Eigentum an erster Stelle und wirft den Schutz der Natur und Umwelt um Jahrzehnte zurück.
Zusammen mit den Fraktionen der SPD und Die Linke haben wir einen Änderungsantrag eingebracht 17/305

Rede von Marlies Fritzen


Auch bei der angestrebeten Änderung des Sparkassengesetzes 17/250 zeigt sich,

diese Regierung nicht versteht, dass kurzfristige Gewinnmaximierung langfristig für Schaden sorgt.

Rede von Monika Heinold


Unser Gesetzentwurf zur Kennzeichnungspflicht 17/251 der Polizeibeamten, soll die Bürgernähe der Polizei ausbauen und die Transparenz des Polizeihandelns verbessern

Rede von Thorsten Fürter

 
4. Tagung

27.-29.01.2010

In einer aktuelle Stunde wurde über die Beitragsfreiheit des dritten Kitajahres diskutiert, die von CDU und FDP nun wieder in Frage gestellt werden soll.

Rede von Monika Heinold


Auch in der Debatte über unseren Antrag „keine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke“ ging es hoch her, nachdem CDU und FDP in Berlin angekündigt haben, die Laufzeiten verlängern zu wollen 17/79

Rede von Detlef Matthiessen


Zweite Lesung Schulgesetz. Die Schulreform wird ausgehöhlt: An Gemeinschaftsschulen soll die "äußere Differenzierung" wieder mehr Gewicht bekommen, die Binnendiffenzierung wird damit aufgeweicht 17/107, 17/163

Rede von Anke Erdmann


Erste Lesung „Aufnahme einer Schuldenbremse in die Landesverfassung“. Wir unterstützen den Antrag von CDU und FDP 17/193, fordern aber Ergänzungen ein (Investitionsbegriff für Bildung öffnen, Zurückhaltung bei Steuersenkungen, Berücksichtigung der kommunalen Finanzsituation) 17/205. Den Antrag der SPD lehnen wir als zu populistisch ab 17/186.

Rede von Robert Habeck


Einrichtung einer Enquetekommission „Nordd. Zusammenarbeit“ 17/181, die die Chancen und Risiken einer norddeutschen Kooperation evaluiert. Im besonderen Focus soll dabei die Zusammenarbeit mit Hamburg stehen.

Rede von Monika Heinold