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Die Grünen Topthemen im Landtag 2010
An dieser Stelle möchten wir Ihnen die wichtigsten parlamentarischen Initiativen der Grünen Landtagsfraktion vorstellen. Die vollständigen Informationen über die parlamentarischen Beratungen finden Sie im Informationssystems des Landtags. Oder haben haben Sie spezielle Fragen? Dann schreiben Sie uns.
| 9. Tagung |
07.- 09.07.2010 |
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Der Landtag begann mit einer Aktuellen Stunde zur finanziellen Situation der Schleswig-Holsteinischen Kommunen. In welcher Höhe und wann können Kommunen und Land mit den vom Ministerpräsidenten angeblich ausgehandelten Kompensationen für das Wachstumsbeschleunigungsgesetz rechnen? Ein entsprechende Antwort (Drs. 17/664) auf unsere Kleine Anfrage ist vernichtend: auf absehbare Zeit ist überhaupt keine Kompensation in Sicht. Die große Energiedebatte mit unseren beiden Anträgen verlief desaströs für die Umwelt: Unser Antrag auf eine nachhaltige Nutzung der Biomasse (Drs. 17/704) wurde zur weiteren Beratung in den Umwelt- und Agrarausschuss überwiesen. Die anderen Fraktionen waren sich mit uns einig, dass die stete "Vermaisung der Landschaft" ein Problem darstellt. Bei der Debatte um eine Änderung des Schleswig-Holsteinischen Abgeordnetengesetzes forderten wir eine Ausweitung der Kürzungen bei den parlamentarischen Spitzenverdienern - nicht nur Parlamentarische Geschäftsführer, Fraktionsvorsitzende und LandtagspräsidentInnen sollten weniger verdienen (Entwurf von CDU-FDP, Drs. 17/608), sondern auch die MinisterInnen (Unser Entwurf, Drs. 17/709). Dies wurde mit den Stimmen der Regierungsfraktionen abgelehnt. Mit unserem Antrag 17/702 wollten wir die Regierung zwingen, endlich Hintergrundpapiere und Risikoanalysen ihrer Haushaltsvorschläge herauszurücken. Ein Änderungsantrag der Fraktionen CDU und FDP reduzierte dies auf "die für die Entscheidung der Landesregierung und die Empfehlung der Haushaltstrukturkommission maßgeblichen Unterlagen". Gegen die Stimmen aller Oppositionsfraktionen wurde dieser Änderungsantrag angenommen. | |
| 8. Tagung |
16.- 18.06.2010 |
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Der Ministerpräsident hat in einer Regierungserklärung den Sparkurs seiner Regierung erläutert. Für uns hat Robert Habeck gekontert, unsere Alternativen zum Sparkonzept der Landesregierung dargestellt und gefordert, dass es eine Finanzplanung bis 2020 geben wird, aus der erkennbar wird, ob die Finanzplanung der Landesregierung aufgeht. CDU/FDP haben die Änderung des Kita Gesetzes in einer Landtagssitzung in 1. und 2. Lesung durchgepaukt. Damit bricht die Landesregierung ein zentrales Wahlversprechen. Die GRÜNE Fraktion hat in namentlicher Abstimmung mit Nein votiert (Drs.: 17/610) Beim Sparkassengesetz haben CDU/FDP kräftig nachgebessert, aber der Webfehler bleibt weiterhin bestehen. Noch immer ist nicht geklärt ob die HASPA von der EU als öffentlich-rechtlich oder als privatrechtlich eingestuft wird. Damit kann die Gesetzesänderung der Einstieg in die Privatisierung der Sparkassen sein. Auch hier haben wir in namentlicher Abstimmung mit Nein gestimmt (Drs.: 17/585) Die Fragestunde zur Uni Lübeck und unser Antrag „Hochschulgipfel für SH“ greifen die katastrophale Bildungspolitik der Landesregierung auf. Begleitet wurde die Debatte am Mittwoch von einer großen Studenten-Demo vor dem Landeshaus - mit mehr als 14.000 Teilnehmern die größte Demonstration in Kiel seit über 30 Jahren. (Drs.: 17/597)
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| 7. Tagung |
19.- 21.05.2010 |
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Aktuelle Stunde zu der Landesweiten Aktion "Kürzt den Kindern nicht die Zukunft". Die Schuldenbremse wurde in der Landesverfassung verankert. Es ist gelungen einen gemeinsamen Gesetzentwurf von CDU, SPD, FDP, Grüne und SSW zu erarbeiten, welche unsere drei grünen Kernforderungen beinhaltet: (Drs. 17/516 und 17/517) Wir kämpften für den Erhalt der Universitätskliniken im Lande, die Landesregierung will die Uni-Kliniken Kiel und Lübeck privatisieren. Die große Bildungsdebatte folgte:
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| 6. Tagung |
17.-19.03.2010 |
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Wir hatten erneut einen Versuch gestartet: Ohne Kultur ist alles nichts. Kinderrechte stärken. Landesentwicklungsplan 2010 - 2025: | |
| 5. Tagung |
24.-26.02.2010 |
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Das sogenannte Hartz IV Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat auch in Schleswig-Holstein die Debatte um die Zukunft unseres Sozialstaates neu entfacht. Jedoch zettelte die FDP-Fraktion eine "Debatte um die Debatte" an, die Probleme der Ärmsten und Schwächsten sollen möglichst ausgeblendet werden. Dem Drang nach Diskriminierung und Verallgemeinerung der FDP treten wir entschieden entgegen. Wichtiger sind die inhaltlichen Auseinandersetzungen mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes über die Hartz-IV-Regelleistungen Drs. 17/257, über die Notwendigkeit das Grundgesetz zu ändern, um überall Optionskommunen zu ermöglichen Drs. 17/230, Drs. 17/267 für eine faire Verteilung der Kosten der Unterkunft Drs. 17/87, Drs. 17/143 Die Landesregierung hat einen verfassungswidrigen Gesetzesentwurf Drs. 17/108 für ein neues Landesnaturschutzgesetz eingebracht. Dieser Entwurf stellt privates Eigentum an erster Stelle und wirft den Schutz der Natur und Umwelt um Jahrzehnte zurück. Auch bei der angestrebeten Änderung des Sparkassengesetzes 17/250 zeigt sich, diese Regierung nicht versteht, dass kurzfristige Gewinnmaximierung langfristig für Schaden sorgt. Unser Gesetzentwurf zur Kennzeichnungspflicht 17/251 der Polizeibeamten, soll die Bürgernähe der Polizei ausbauen und die Transparenz des Polizeihandelns verbessern | |
| 4. Tagung |
27.-29.01.2010 |
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In einer aktuelle Stunde wurde über die Beitragsfreiheit des dritten Kitajahres diskutiert, die von CDU und FDP nun wieder in Frage gestellt werden soll. Auch in der Debatte über unseren Antrag „keine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke“ ging es hoch her, nachdem CDU und FDP in Berlin angekündigt haben, die Laufzeiten verlängern zu wollen 17/79 Zweite Lesung Schulgesetz. Die Schulreform wird ausgehöhlt: An Gemeinschaftsschulen soll die "äußere Differenzierung" wieder mehr Gewicht bekommen, die Binnendiffenzierung wird damit aufgeweicht 17/107, 17/163 Erste Lesung „Aufnahme einer Schuldenbremse in die Landesverfassung“. Wir unterstützen den Antrag von CDU und FDP 17/193, fordern aber Ergänzungen ein (Investitionsbegriff für Bildung öffnen, Zurückhaltung bei Steuersenkungen, Berücksichtigung der kommunalen Finanzsituation) 17/205. Den Antrag der SPD lehnen wir als zu populistisch ab 17/186. Einrichtung einer Enquetekommission „Nordd. Zusammenarbeit“ 17/181, die die Chancen und Risiken einer norddeutschen Kooperation evaluiert. Im besonderen Focus soll dabei die Zusammenarbeit mit Hamburg stehen.
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