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21. Juli 2009

Offener Brief von Monika Heinold: Vorstandsgehälter müssen offen gelegt werden

Zu den Vorstandsgehältern bei der HSH Nordbank sagt die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:

Nach neuen Berichterstattungen über Abfindungen, exorbitante Altervorsorge und Bonuszahlungen bei der HSH Nordbank muss die Landesregierung endlich die Karten auf den Tisch legen.

Bislang haben sich Ministerpräsident Carstensen und Finanzminister Wiegard geweigert, Fragen über die vollständige Höhe der Bezüge der einzelnen Vorstandsmitglieder einschließlich aller Sonderzusagen zu beantworten. Das ist nach dem Skandal um die 2,9 Mio. Euro schwere Sondervergütung an den Vorstandsvorsitzenden Nonnenmacher nicht länger hinnehmbar.

Deshalb fordere ich mit meinem heutigen Brief Ministerpräsident Carstensen auf, endlich Klarheit zu schaffen und dem Parlament umgehend alle Vorstandsverträge vorzulegen.

Es muss Schluss sein mit der Geheimniskrämerei in Sachen HSH Nordbank. Wenn der Ministerpräsident nicht noch mehr an Glaubwürdigkeit verlieren will, muss er seine Verweigerungshaltung aufgeben. Die BürgerInnen haben einen Anspruch darauf zu wissen, was mit ihren Steuergeldern finanziert wird.

Anhang: Offener Brief

 

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