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Zur Erklärung des unumstrittenen Vertrauens des Aufsichtsratschefs der HSH Nordbank, Hilmar Kopper, in den Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher sagt die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:
Der Vorwurf, dass mit Wissen von Herrn Nonnemacher Geschäfte an der Finanzaufsicht vorbei getätigt wurden, steht nach wie vor im Raum. Deshalb ist es völlig unverständlich, aus welchen Motiven Herr Kopper heute Herrn Nonnenmacher sein uneingeschränktes Vertrauen ausgesprochen hat.
Solange die Vorwürfe gegen Herrn Nonnenmacher nicht entkräftet sind, ist es unverantwortlich, ihm das Vertrauen auszusprechen. Bankgeschäfte sind Vertrauenssache. Vertrauen aber kann man diesem Vorstandsvorsitzenden derzeit nicht entgegenbringen.
Hinzu kommt, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Kopper heute bestätigt hat, dass Herr Nonnenmacher gemeinsam mit anderen derzeit noch amtierenden Vorstandsmitgliedern zumindest eines der beiden Omega-Geschäfte – die zu einem dreistelligen Millionenverlust geführt haben – gegengezeichnet hat.
Statt aufzuklären kehrt der der Aufsichtsratsvorsitzende die im Raum stehenden Vorwürfe einfach unter den Teppich – und die Landesregierung schweigt. Das ist verantwortungslos.
Wenn sich der Aufsichtsrat außerstande sieht, Konsequenzen aus dem millionenschweren Versagen des Vorstandes zu ziehen, dann muss der Ministerpräsident endlich handeln, um weiteren Schaden vom Land abzuwenden.