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Zur Diskussion um das Wachstumsbeschleunigungsgesetz und zum Treffen von Carstensen, Kubicki und Merkel am vergangenen Sonntag in Berlin erklärt der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck:
Die schwarz-gelbe Landesregierung, namentlich Wolfgang Kubicki, brüstet sich mit einem angeblichen Erfolg beim Kaffeekränzchen in Berlin. Uns liegt ein Beschlussvorschlag zum Bildungsgipfel vor, aus dem hervor geht:
-> Die zusätzlichen Ausgaben für Bildung haben nichts, aber auch gar nichts mit Kompensationen für Schleswig-Holstein zu tun. Die Verknüpfung zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist nicht hergestellt.
-> Die Gelder sollen aus einem höheren Umsatzsteueranteil der Länder kommen.
-> Die Vorlage ist am 9.12., also fünf Tage vor dem Treffen im Kanzleramt, erstellt worden.
-> Sie stammt aus Bayern, nicht aus Schleswig-Holstein.
Offensichtlich haben Kubicki und Carstensen so wenig erreicht, dass sie sich mit fremden Federn schmücken müssen. Wenn Kompensationen, die den Namen verdienen, nicht fließen, muss Schleswig-Holstein am Freitag im Bundesrat ablehnen.