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22. Januar 2010

Das FÖJ muss erhalten bleiben

Zu der Demonstration von TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Marlies Fritzen:

Es ist ein bemerkenswertes politisches Signal, dass diese Landesregierung mit dem Sparen ausgerechnet beim Ehrenamt und ausgerechnet im Umweltbereich beginnt. Anstatt die aufgeblähten und ineffizienten Verwaltungsstrukturen im Land durch eine mutige Reform zu entschlacken, traut sich die Landesregierung nur ans Klein-Klein. Umwelt und junge engagierte Menschen haben bei ihr – anders als Hoteliers und reiche Erben – eben keine Lobby. Das ist unsozial und nicht nachhaltig.  

Die jungen Frauen und Männer im FÖJ schützen und pflegen mit ihrer Arbeit nicht nur unser aller Lebensgrundlage. Sie erarbeiten auch einen echten Mehrwert für die Tourismusbranche in unserem Land, wenn sie z.B. Führungen durch das Watt oder Vogelexkursionen begleiten. Im Rahmen einer verantwortungsvollen Haushaltspolitik werden sich gerade die Grünen sinnvollen Sparbemühungen nicht verschließen. Doch erwarten wir von der Landesregierung mehr Fantasie für Finanzierungskonzepte, um den wertvollen Freiwilligendienst weiter erhalten zu können. Einfach den Sparhammer heraus zu holen, reicht nicht! Die Bewerbungen für das FÖJ übersteigen schon heute die verfügbaren Plätze um das vierfache. Das FÖJ muss im bisherigen Umfang unbedingt erhalten bleiben.

 

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