
Datum: 28. April 2010
Zu den Meldungen, dass die Landesregierung Geheimakten zu Anschlagsrisiken nicht für eine Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht herausgeben wolle, sagt der energiepolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:
Bei allem Verständnis für Vertraulichkeit von Daten und Maßnahmen im Sicherheitsbereich bleibt festzustellen: Unsere Atomkraftwerke sind gegen terroristische Einwirkung nicht gesichert.
Die Kläger in Krümmel und Brunsbüttel kritisieren die Terroranfälligkeit zu Recht. Eine Geheimhaltung verhindert keineswegs die Weitergabe wichtiger Daten an TerroristInnen.
Abgesehen von allen anderen Gefahren der Atomkraft, ist allein die Terrorgefahr Begründung genug, aus der Atomenergie auszusteigen. Atomkraftwerke sind angesichts der Terrorgefahr tickende Zeitbomben