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Zu dem ausufernden Konflikt zwischen den Universitäten in Kiel und Lübeck erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Trotz ersten Erfolgsmeldungen für die Universitäten in Lübeck und Flensburg gibt es keinen Grund zur Beruhigung an den Hochschulen des Landes. Ministerpräsident Carstensen und Wissenschaftsminister Jost de Jager wurden von den Protesten im Land und Abgeordneten aus den jeweiligen Regionen in die Knie gezwungen. Aufatmen ist angesagt, Euphorie aber noch lange nicht.
Statt langfristige Konzepte mit politischen Visionen und wissenschaftspolitischer Fachlichkeit zu entwerfen, zeichnet sich die Landesregierung durch das Verschieben von Problemen aus. Das ist durch nichts zu überbietender Dilettantismus.
Es ist höchste Zeit, den durch die Landesregierung verursachten Scherbenhaufen an den Hochschulen wieder einzusammeln. Ministerpräsident Carstensen muss sich ernsthaft überlegen, ob Herr de Jager dafür der Richtige ist.