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Zu der Ankündigung von Bahnchef Grube, bei der Fehmarnbelt-Querung Tempo zu machen, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Andreas Tietze:
Das ist doch nur Pfeifen im Walde! Bahnchef Grube steht vor einem zweiten Stuttgart 21. Der Widerstand der betroffenen Bevölkerung ist in beiden Fällen sehr groß. Es gibt aber einen großen Unterschied zu Stuttgart: für die Hinterlandanbindung vom Fehmarnbelt gibt es keinerlei Finanzierung. Die Bundesmittel für den Schienenausbau sind bis 2020 vollständig verplant, für das Fehmarn-Projekt ist kein Cent reserviert.
Die feste Fehmarnbelt-Querung wird erneut zum Thema im vorgezogenen Wahlkampf. Die Grünen halten das Projekt für verkehrs- und wirtschaftspolitisch schädlich für unser Land. Der Tourismus in Ostholstein hätte mit massiven Einbrüchen zu kämpfen. Schleswig-Holstein würde noch mehr zum reinen Transitland verkommen, ohne hiesige Wertschöpfung. Mit den Grünen wird es keine Landesmittel für die Anbindung des unnötigen Querungsbauwerks geben.