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3. September 2010

Die von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder brauchen die gesellschaftliche Solidarität

Zu den angekündigten Kürzungen für Frauenhäuser und Frauenberatungseinrichtungen erklärt die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Marret Bohn:

Die geplanten Kürzungen beim Schutz vor häuslicher Gewalt sind nicht akzeptabel. Wir Grüne haben kein Verständnis für das von Minister Schmalfuß vorgelegte Sparkonzept für Frauenhäuser und Frauenberatungseinrichtungen. Die Schließung von Frauenhäusern und die massive Einschränkung von Beratungsinfrastruktur ist Sparen am falschen Ende.

Die Umsetzung der Schuldenbremse ist notwendig, aber die von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder brauchen die gesellschaftliche Solidarität. Ohne Unterstützung und Brücken aus der Not heraus entstehen volkswirtschaftliche Kosten, die um ein Vielfaches höher sind, als die eingesparten Fördergelder.

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