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Zum heute vorgelegten Abschlussbericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur HSH Nordbank erklärt der Obmann der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Thorsten Fürter:
In der Finanzwelt gilt: Nach der Krise ist vor der Krise. Wie die aktuelle europäische Schuldenproblematik zeigt, bleiben Finanzmärkte volatil. Ist die HSH Nordbank, an der das Land noch immer beteiligt ist, jetzt besser aufgestellt? Es war richtig, dass der Landtag sich der mühsamen Arbeit unterzogen hat, diese Krise, die auch das Land fast in eine bedrohliche Schieflage gebracht hat, gründlich aufzuarbeiten.
Alle Fraktionen haben engagiert und gewissenhaft an der Aufklärung der Geschehnisse mitgewirkt. Trotzdem kann das Gesamtergebnis des Ausschusses nicht befriedigen. Das gilt vor allem für den Abschlussbericht selbst. Meine Fraktion hat vor über einem halben Jahr im Anschluss an die letzte Zeugenvernehmung einen Vorschlag für einen Abschlussbericht vorgelegt, der in knapper und lesbarer Form alle relevanten Fragen beantwortet. Leider wollte die Mehrheit im Ausschuss diesem Vorschlag nicht folgen und hat jetzt einen Abschlussbericht anderen Stils vorgelegt. Die Öffentlichkeit wird mit Fakten förmlich erschlagen. Zugleich drückt sich der Ausschuss aber in den entscheidenden Punkten vor einer klare Bewertung. Nämlich:
Die Grüne Landtagsfraktion hat eine alternative Zusammenfassung und Bewertung des Ausschussverlaufs erarbeitet. Dieser knüpft an unseren Vorschlag für einen Abschlussbericht an.