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24. Januar 2012

Intensivtierhaltung: Ursachen der falschen Agrarpolitik bekämpfen

Zur Gründung des Netzwerkes gegen Intensivtierhaltung sagt der agrarpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Gründung des Netzwerkes gegen Tierfabriken begrüßen wir sehr. Durch den Einsatz der Zivilgesellschaft konnten schon viele Erfolge in der EU-Agrarpolitik, für den Tier- und Naturschutz und im Verbraucherschutz erzielt werden. Wir Grünen werden weiter an der Seite der Bürgerinitiativen und Organisationen für diese Ziele arbeiten.

Immissionsschutz, Baurecht, multiresistente Keime, gravierende Auswirkungen auf die ländlichen Strukturen - die zunehmende Intensivierung der Tierhaltung wirft eine Reihe von Fragen und Problemen auf. Den VerbraucherInnen brennt das unter den Nägeln. Sie wollen Klarheit über ihre Lebensmittel und besonders darüber, wie sie erzeugt werden

Deshalb ist wichtig, dass wir endlich die Ursachen der falschen Agrarpolitik bekämpfen, wie den steigenden Preisdruck durch die Überproduktion, statt immer nur die Symptome – nur so können wir die Qualität unserer Nahrung sowie Umwelt- und Tierschutz erhalten.

Dokumentation unserer Veranstaltung "Tierfabrik geplant - wat nu?"

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