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Hochschule

Hochschulpolitik

Hochschulen brauchen Unabhängigkeit, Innere Demokratie, Internationale Zusammenarbeit und eine Verankerung mitten in der Gesellschaft. Diese beschränkt sich nicht, wie oft verkürzt gesehen wird, auf gute Kontakte zur Wirtschaft. Chancengleichheit im Bildungssystem ist noch längst nicht erreicht, immer noch gibt es zu wenig Studierende und zu wenig Studierende aus nicht akademischen Elternhäusern. Studiengebühren verstärken diesen Effekt noch. Deshalb lehnen wir sie ab.

Auch ein zu niedriger BAföG-Satz verstärkt die sozialen Missstände.  Studierende aus einkommensschwachen Familien müssen in der Lage sein, ihr Studium auch ohne Nebenjob finanzieren zu können.

Im Fokus ist gpt uns vor allem die Lage der Studierenden. Wir wollen allen Studierwilligen den Zugang zum Studium ermöglichen. Dafür sehen wir Handlungsbedarf bei der Öffnung der Hochschulen für Menschen ohne Abitur. Schleswig-Holstein hat ebenfalls Nachholbedarf bei der Förderung von Frauen in Forschung und Lehre. Um Berufstätigen und Eltern das Studium zu ermöglichen, müssen bereits vorhandene Angebote wie das Teilzeitstudium und die Kinderbetreuung an den Universitäten weiter ausgebaut werden.

Die Proteste der Studierenden, die zahlreich in ganz Deutschland stattgefunden haben, zeigen deutlich die Schwächen des jetzigen Systems. Die Studierenden sind unzufrieden mit den Umstellungen auf das Bachelor/Master-System und wünschen sich mehr Autonomie in der Gestaltung ihres Studiums. Wir unterstützen diese Forderung und wollen eine Reform des Bologna-Prozesses. Zusätzlich verlangen wir, dass ausreichend Magisterstudienplätze zur Verfügung stehen.

Wir unterstützen ebenfalls die Forderungen der Lübecker Studierenden, die in den letzten Monaten engagiert und erfolgreich für den Erhalt der Medizinstudiengänge und damit ihrer Universität gekämpft haben. Kürzungen in der Bildung alten wir für den falschen Weg, Haushaltskonsolidierung zu betreiben. Gute Bildung steht jedem Menschen zu!

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16. Juni 2011

Landesregierung verschleppt Entscheidung über Universität Flensburg

Es gibt Streit im Kabinett. Wissenschaftsminister Jost de Jager scheint sich mit dem Beschluss über die Zukunft der Universität Flensburg gegen den von Kürzungswut befallenen Finanzminister Rainer Wiegard nicht durchsetzen zu können. mehr

21. März 2011

Grüner Plan für die Universität Flensburg

Während seitens Schwarz-Gelb widersprüchliche Signale bezüglich der Universität Flensburg gesendet werden, haben die Grünen ihre Zukunftspläne für die Universität vorgestelltmehr

19. November 2010

Die Landesregierung gibt jeden hochschulpolitischen Gestaltungsanspruch auf

Das Hochschulkonzept ist kein Konzept, sondern die Beschreibung des Status Quo. mehr

14. Juli 2010

Hochschulpolitik: Durch nichts zu überbietender Dilettantismus

Trotz ersten Erfolgsmeldungen für die Universitäten in Lübeck und Flensburg gibt es keinen Grund zur Beruhigung an den Hochschulen des Landes. Aufatmen ist angesagt, Euphorie aber noch lange nicht. mehr

7. Juli 2010

Hochschulstreit: Vorfestlegung aufgeben

Die Oppositionsfraktionen haben deshalb heute einen Dringlichkeitsantrag in den Landtag eingebracht, der dazu beitragen soll, alle Betroffenen wieder an einen Tisch zu bringen. mehr

6. Juli 2010

De Jager muss sich unverzüglich zur Universität Lübeck bekennen

Wir Grüne bekennen uns ausdrücklich zu den Medizinstudiengängen in Lübeck. Wir fordern von der Landesregierung eine hochschul- und gesundheitspolitische Gesamtplanung.mehr

 

Zusätzliche Information

Rasmus Andresen