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Im Mai 2008 ist Deutschland Gastgeber der UN-Konferenz zur Biodiversität. Ziel ist es, den Artenverlust bis 2010 zu stoppen und für die Wiederherstellung von Lebensräumen von Tieren und Pflanzen und Ökosystemen zu sorgen.
Der schleichende und unbemerkte Artenverlust von Tieren, Pflanzen und anderen Organismen durch Umweltzerstörung, Übernutzung und zugewanderte Arten ist eine globale Katastrophe. Verloren gegangene Arten und Biotope kommen nicht wieder.
Die Auswirkungen dieser Verluste betreffen uns alle: Allein in Schleswig-Holstein sind zwei Drittel aller Amphibien, jede zweite Vogelart und jede zweite der Blüh- und Farnpflanzen gefährdet oder bereits verschwunden. Dazu gehören beispielsweise die Trauerseeschwalbe, die Ringelnatter und der Laubfrosch.

Kai Frölich (Arche Warder), Detlef Matthiessen, Ulrich Mierwald (Kieler Institut für Landschaftsökologie) und Klaus Dierßen (Ökologiezentrum der Uni Kiel) bei einer Diskussionsveranstaltung zur Biodiversität
Die Grüne Landtagsfraktion hat eine Reihe von Parlamentarischen Initiativen gestartet, um die Grundlagen der biologischen Vielfalt zu bewahren:

"Aktion Wildnis" mit Gerold Rahmann, Dorothea Hecker und Monika Heinold